CDProjekt’s heiß erwartetes Cyberpunk 2077 wird laut offizieller Ankündigung nicht mehr im April erscheinen. Der neue Erscheinungstermin ist der 17. September 2020.

In einem anschließenden Q&A ging CDPR Chef Adam Kicinski weiter auf den Grund für die Verschiebung ein, und was dies für die Mitarbeiter bedeutet.

Cyberpunk sei zwar schon seit einiger Zeit von „Start bis Ende“ spielbar, jedoch sind diverse noch unfertige Elemente des Spiels nicht mehr im angepeilten Zeitplan, weshalb die Verschiebung in den Spätsommer unausweichlich sei. Es gäbe keine fundamentalen Probleme mit der Entwicklung, jedoch würde mehr Zeit für Detailarbeit gebraucht werden.
Auch wenn das Spiel damit näher an die Erscheinungstermine der Next Gen Konsolen Playstation 5 und Xbox Series X rückt, ist eine Portierung auf diese Systeme jedoch vorerst nicht geplant.
Jedoch verschieben sich auch andere Projekte: So sei mit einem geplanten Multiplayer Ableger von Cyberpunk 2077 frühestens 2022 zu rechnen.

Auf die Frage hin, ob die Verschiebung Mitarbeiter entlasten und vor „Crunch“-Arbeit bewahren würde, konnte Kicinski nichts positives vermelden. Zwar versuche man die Arbeitslast der Entwickler angemessen zu halten, jedoch sei „Crunch“ in dieser Phase der Entwicklung unvermeidlich.
Während der Entwicklung von The Witcher 3 kam CD Projekt in die Kritik über Berichte von exzessiven „Crunch“-Phasen mit über einem Jahr von dauerhaft erzwungenen massiven Überstunden. Als ähnliche Gerüchte zu Cyberpunk 2077 bekannt wurden, antwortete CDPR das man aus der schwierigen Entwicklung von The Witcher 3 gelernt hätte und man nun Mitarbeiter humaner und mit mehr Respekt behandle.

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