Recap – Tag 1 (Matze)

Für viele Gamer ist die Gamescom in Köln das Megaevent des Jahres. So auch für […]

Für viele Gamer ist die Gamescom in Köln das Megaevent des Jahres. So auch für die Redaktion von Gamondo. Deshalb haben sich Sebastian, Felix und meine Wenigkeit (Matze) nach Köln begeben, um sich die neusten Trends und Spiele anzusehen. In diesem kleinen Recap spreche ich über die, von mir gesehen oder gezockten Spiele und lasse die Atmosphäre des ersten Tages einmal Revue passieren.

Fallout 4 – Gameplay-Trailer

Machen wir einfach mal keine halben Sachen und sprechen direkt mal über das wohl meist erwartete Spiel des Jahres. Bethesda hat auf der Gamescom leider nur ein Gamplay-Video in Kinoatmosphäre abgefeuert. Und abgefeuert ist schon mal das am best beschriebene Wort für diese Präsentation. Zum einen weil uns das Kämpfen mit Schuss- und Nahkampfwaffen näher gebracht wurde, und zum anderen weil die Lautstärke in der Halle so laut war, als wäre neben mir ein Kampfjet gestartet.

Alles in allem sah man zwar exklusives Material aber nichts weltbewegend Neues, was man nicht schon aus Trailern kannte. Dennoch machte Fallout 4 weiterhin Lust auf mehr und ich für meinen Teil, kann den Release im November nicht mehr abwarten. ICH WILL ES SPIELEN!

Star Wars Battlefront – Fighter Squadron

Der nächste Termin fand dann in EAs Community Lounge stnatt. Hier hatte ich die Möglichkeit, den Fighter Squadron-Modus in Star Wars Battlefront für zwei Runden zu testen. Hierbei handelt es sich um einen Modus, in dem ihr in die Rolle eines Piloten der Rebellen, beziehungsweise des Imperiums schlüpft. Eure Aufgabe ist ziemlich simpel: eliminiert so viele gegnerische Fighter wie nur möglich. Gespielt wurde an einer PlayStation 4 und die Steuerung war ebenfalls so simpel wie die eigentliche Aufgabe. Mit dem rechten Analogstick steuert ihr das Fluggerät, mit dem linken ändert ihr die Sicht. Der linke Trigger wird zum genaueren Zielen benutzt, um sich bei dem ganzen Wirrwarr in der Luft auf einen Gegner zu fokussieren. Mit dem rechten Trigger schießen wir Lasersalven. Diese können aber nicht im Dauerfeuer benutzt werden, sondern haben nach rund fünf Sekunden eine kurze Abklingzeit. Auf dem rechten Bumper befindet sich eine Rakete, die bei einem getriggertem Ziel ordentlich Schaden verursacht, wenn nicht gar gleich zerstört. Grafisch sah das ganze in meinen Augen schon ganz ordentlich aus. Leider kam aber der Planet an sich, bei den riskanten Manövern leider nicht sehr gut zur Geltung. Außer man versuchte sich an einem Sturzflug. EA und DICE hätten daher die Fighter-Kämpfe ruhig ins All umlagern können. Ist aber nicht weiter schlimm. Alles in allem machte der Fighter Squadron-Modus aber ordentlich Spaß, was auch an meinem krassen Skill gelegen haben könnte (zwei Mal in Folge Platz 1).

🙂

Call of Duty: Black Ops 3 – Mutiplayer Hands-On

Mein nächster Halt war, der (wie immer) recht gut besuchte Stand, von Activisions Zugpferd Call of Duty. Dort hatten die wartenden die Möglichkeit zwei Multiplayer-Matches des neuen Ablegers Black Ops 3 anzuspielen. Nach einem rund 15-minütigen Infovideo über die neuen Specialist-Klassen und dem wiederkehrendem Pick10 Perk-System, ging es endlich an die Plätze und es durfte rumgeballert werden. Neu ist vor allem das überarbeitete Doppelsprung-System und die Möglichkeit an Wänden zu laufen. Beim Doppelsprung hat man die Wahl der Qual. Bleibt mein Finger nach dem zweit Druck auf der Sprungtaste, springe ich zwar hoch aber nicht weit. Betätige ich die Sprungtaste in kurzen Intervallen, so kann ich entweder für eine bestimmte Zeit in der Luft schweben oder mich weiter Vorarbeiten. Der Wallride funktioniert so, dass man an eine Wand springt und direkt darauf die Sprinttaste betätigte. Ganz praktisch fand ich es, dass dieser Wallride nicht zeitlich begrenzt ist und man immer wieder vor und zurück laufen konnte. Ob meine Gegner dies auch so cool fanden wie ich, wage ich zu bezweifeln.

Ich hatte das Gefühl, dass die Waffe schon über ein Recht gutes Balancing verfügten. Aber irgendwie auch verständlich. Activision ist ja bekannt dafür, Call of Duty im jährlichen Takt zu veröffentlich. Das ist in meinen Augen auch der Grund, weshalb die Beta heute schon so gut lief. Klar erkannte ich hier und da noch ein Paar grafische Fehler, aber diese sollten bis zur Veröffentlichung im November ausgemerzt sein. Mir machte das neue Movement sehr viel Spaß. Nichts desto trotz sollte jedem klar sein, dass Treyarch mit Black Ops 3 keine Revolution bringt. Wie wir bereits berichteten, nutz man noch immer eine angepasste Version der alten Engine.

Gods inside – AERIA – Augmented Reality Tradingcard Game aus Braunschweig

Mein nächster Termin führte mich in den Business-Bereich der Halle 3.2. Dort sind viele verschiedene Länderstände zu finden, in denen man die neusten Errungenschaften oder Trends der Heimat präsentiert. Auf dem Stand der Nordmedia Videospielförderung, befanden sich die Jungs von Garlic Games Media aus Braunschweig. Sie stellten ein Traidingcard Game vor, welches durch Augmented Reality einen deutlichen Mehrwert und auch mehr Interaktivität bringt. Ein fertiges Produkt konnte man zwar noch nicht präsentieren, dennoch zeigte mir das Team wohin die Reise gehen soll.

So soll man jede Karte individuell hochleveln können und dank Smartphone und Tablet kann man seinen Charakter auch gegen den Kontrahenten kämpfen sehen. Wann das Spiel auf den Markt kommen soll, will man bald auf der offiziellen Entwicklerwebsite bekanntgeben.

Zusammenfassung

Der Tag war stressig und mir tun die Füße -durch das ständige hin und her durch die Hallen- weh. Aber trotzdem war es nach einigen Jahren Gamescom-Abstinenz wieder ein tolles Erlebnis. Und das schöne ist, dass sich die Messe nur marginal verändert hat und man nach Jahren noch immer ungefähr weiß, wo welcher Publisher/Entwickler/Hersteller seinen angestammten Platz hat. Egal mit wem man sprach, ob Prominent oder nicht, alle waren durchweg super freundlich und im Rahmen des möglichen entspannt. Einzig, dass man für egal welche Virtual Reality-Brille einen Termin benötigte, war ein bisschen störend. Aber leider hat mein Terminplan nicht mehr hergegeben. Ich bin gespannt, ob es in den nächsten Tagen weitere spannende Neuankündigungen gibt und was Sebastian und Felix noch so erleben. Ich hatte zwar nicht viel Zeit auf der Messe aber dafür umso mehr Spaß. Dennoch bin ich froh, wenn ich nach acht Stunden Messe und fünf Stunden Bahnfahrt Zuhause ankomme und die Beine hochlegen kann.

Hier noch einmal Impressionen meiner Anreise und des heutigen Tages in der Galerie:

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