Microsoft stellt eigenen Streaming-Dienst Project xCloud vor

Auch Microsoft möchte einen eigenen Dienst anbieten zum Streamen von Spielen.

Nachdem Sony mit PlayStation Now schon einige Zeit im Geschäft ist und der Dienst immer besser funktioniert und mit neuen Funktionen ausgestattet wird, bringt Microsoft nun seinen eigenen Dienst auf den Markt: Project xCloud.

Der Hersteller bewirbt seinen Service damit, dass man Spiele in „Konsolenqualität“ auf jeglicher Hardware spielen kann wie PC, Smartphones oder auf den Konsolen selbst. Dabei wird das Spiel nicht auf dem Endgerät ausgeführt, sondern auf einem Server bei Microsoft. Dort steht eine potente Hardware bereit und berechnet das komplette Spiel, während die Bild- und Sound-Ausgabe zum Enduser transportiert wird. Dieser benutzt ein Gamepad vor Ort und die Signale dessen werden wieder zum Server geschickt. Auf diese Weise wird die komplette Rechenleistung bei Project xCloud ausgeführt und die Hardware des Kunden spielt (fast) keine Rolle.

Hierfür möchte Microsoft seinen eigenen Dienst Azure verwenden, um neue Rechenzentren mit neuer Hardware einzurichten, wobei Xbox-nahe Hardware verwendet werden soll. In über 140 Ländern ist Azure schon mit Rechenzentren vertreten, so dass einen flächendeckende Abdeckung möglich ist.

Aktuell größtes Problem ist noch immer die Latenz, da die Eingabe bei größeren Entferungen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Doch auch daran sitzt man schon akribisch an einer Lösung.

Ab 2019 sollen schon erste öffentliche Tests durchgeführt werden. Dann sollen Spieler in der Lage sein, mit ihrem Xbox One-Controller an unterstützten Geräten das Project xCloud selber auszuprobieren.
 

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Schlagwörter:playstation now , xbox , xcloud