Neues zur Xbox Scorpio

Microsofts neue Konsole wird wohl nicht mehr auf ESRAM setzen.

Wie gamefront unter Berufung von Eurogamer schreibt, gibt es neue Informationen zur kommenden Xbox Scorpio von Microsoft, die von Digital Foundry aufgedeckt worden sind.

So wird berichtet, dass Digital Foundry neue Informationen zur Konsole erhalten habe, die man in einem Whitepaper auf Microsofts Entwickler-Portal gefunden hat.

Laut diesen Informationen soll die neue Konsole kein ESRAM verwenden, welches in der aktuellen Xbox One Verwendung findet. Bei der PlayStation 4 kommt GDDR5 zum Einsatz, was sich bisher als die bessere Lösung herausgestellt hat, so möchte hier Microsoft wohl mit der neuen Xbox nachbessern. Ob aber tatsächlich GDDR5 verwendet werden wird, ist nicht aus dem Datenblatt ersichtlich.

Doch da jedes Spiel sowohl auf der Xbox One als auch der Xbox Scorpio laufen soll, werden die Entwickler nicht drum herum kommen, weiterhin auf ESRAM zu optimieren.

Die GPU wird bei einer Rechenleistung von 6 TeraFLOPs liegen und den L2 Cache vervierfachen. Zudem kommen ganze acht CPU-Kerne zum Einsatz mit einer Datentransferrate von 230 Gigabyte pro Sekunde.

Weiter heißt es, dass in dem Whitepaper den Entwicklern geraten wird, die Spiele mit 60 fps zu berechnen, während die Animationen nur mit 30 fps berechnet und schließlich interpoliert werden sollen. Digital Foundry vermutet daher, dass Microsoft hier auf höher getaktete Jaguar-Kerne zurückgreift, da bei einer Zen-Architektur von AMD dieser Hinweis überflüssig wäre.

Zudem wird die Xbox Scorpio über eine überarbeitete Farbwertkompression (DCC) verfügen, ebenso wie über einen schnelleren Rasterizer. Das Sparse-Rendering entspricht dabei dem Checkerboard-Rendering der PlayStation 4 Pro.

Die Xbox Scorpio von Microsoft soll Ende 2017 erscheinen.

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Schlagwörter:xbox one , xbox scorpio