Preview – Tropico 6 – Viele Inseln, ein Diktator

Packt die kubanische Zigarre aus, es wird wieder diktiert!

Zum sechsten Mal dürfen die Spieler in die Rolle von El Presidente schlüpfen. Das ermöglicht uns die Spieleschmiede Limbic Entertainment aus Langen in Deutschland. Die Entwickler haben bereits einiges an Erfahrung (noch bei Sunflowers), sie selbst werkelten an Anno 1602, Anno 1503 und Technomage. Während der Gamescom 2017 gab es eine Präsentation bei Kalypso Media zu dem Titel. Es wurden die neuen Spielmechaniken, die Änderungen zum Vorgänger erklärt und der Titel an sich gezeigt. Als Diktator dürfen wir diesmal auf mehreren unterschiedlichen Inselgruppen unsere Macht verbreiten und stärken. Neue Inselarchipele bedeuten für uns viel Abwechslung durch verschiedene Gegebenheiten und Herausforderungen.

Eine der großen Neuerungen in Tropico 6 ist das Kapern der Weltwunder und Denkmäler durch das Entsenden der eigenen Agenten in fremde Gebiete. Insgesamt erfreuen uns 17 Welt- und andere architektonische Wunder, die wir im nachhinein auf unseren Inseln platzieren und bestaunen dürfen. Passend dazu kann man das Aussehen des eigenen Palasts nach Belieben anpassen und einige freischaltbare Boni bekommen.

Wo es Inseln gibt, gibt es auch Brücken! Die Verbindungen für die Verkehrsmitteln der Tropicaner und Touristen lassen sich mit gewaltigen Brücken und zum ersten Mal mit Tunneln ausbauen. Zu den vielen Beförderungsmitteln gehören jetzt Taxis, Busse und Seilbahnen. Zum wichtigen Bestandteil des Gameplays gehört vor allem ein gutes Infrastruktur- und Ressourcenmanagement.

Auf die Anfragen der Spieler kehren im sechsten Teil der Serie die Wahlreden zurück. Man soll selbst bestimmen können, welche Wahlversprechungen man aufstellt und natürlich welche man im späteren Verlauf des Spiels nicht einhalten wird.

Tropico 6 knüpft nicht an die Handlung des Vorgängers an. Das neue Spiel wird aber 15 einzigartige Kampagnen enthalten und jede davon erzählt eine unikale Geschichte. Zum Beispiel spricht man von einer Entführung einer amerikanischen Baseballmannschaft, da El Presidente in die Welt des Profisports einsteigen will. Eine Mission im Stil von Film Noir? Da gibt es auf jeden Fall eine Geschichte, wie der Diktator einer religiösen Sekte aushilft, die Achsenmächte auf Tropico zu sabotieren. Die aufgeführten Kampagnen versprechen viel Abwechslung und einen humorvollen Charme. Es sollen jede Menge alter und neuer Charaktere im Spiel vorkommen.

Wie für jeden weltgrößten und machtwahnsinnigen digitalen Diktator gibt es außerdem eine neue Funktion: man kann die eigenen 300 Wände anpassen und gestalten. Der Palast kann erweitert und angepasst werden. Es sind insgesamt zehn Elemente, die sich in sechs Variationen ändern lassen und die für das Aussehen des Machtzentralpunkts von Tropico verantwortlich sind.

Jedes der anderen Wohn- und Industriekomplexe auf den Inseln besitzt auch an die 30 visuellen Variationen, aus denen der Spieler auswählen kann. Zusätzlich, vorausgesetzt die nötigen Forschungsprojekte, lassen sich solche Sachen wie Antennen und Klimaanlagen an Gebäude anbringen und sehen lassen. Falls alte Bauten vernachlässigt werden, beginnen diese zu zerfallen und ihre Farbe zu verlieren. Die Wände dieser Gebäude werden oft dann von Graffitis geschmückt. Tropico 6 soll zum Start an die 150 Gebäude beinhalten.

Im Multiplayer- und Coop-Modus darf man mit bis zu vier Mitstreitern um die Macht auf den tropischen Inseln kämpfen. Bislang ist das Design noch nicht final. Jedoch gibt es einige Informationen dazu: das Spiel kann endlos oder mit gewissen Siegesvoraussetzungen verlaufen.

Das Spiel nutzt die aktuelle Version der Unreal Engine 4 und ist für 2018 geplant. Tropico 6 mit dem klassischen Diktator-Gameplay erscheint auf PC, Mac, Linux, PlayStation 4 und Xbox One. Auf Mac und Linux gibt es die Inseln nur in digitaler Form.

Quelle: Kalypso Media

 

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Schlagwörter:gamescom , Tropico