Ark: Survival Evolved (Preview) – Leben und Überleben zwischen Dinos

Man erwacht einsam und verlassen auf einer Insel. Nichts dabei, bekleidet mit einem Lendenschurz. Die […]

Man erwacht einsam und verlassen auf einer Insel. Nichts dabei, bekleidet mit einem Lendenschurz. Die Insel ist unbekannt und sieht sehr fremd aus. Plötzlich ein Geräusch… ein riesiger Dinosaurier erscheint…

Und so beginnt der Kampf ums Überleben!

Am Anfang wird das Geschlecht des Charakters ausgewählt und im Anschluss personalisiert: Augenfarbe, Haarfarbe, Körpergröße können detailliert angepasst werden. Dann kommt die Wahl, welches Spiel man möchte – Kartengröße, Schwierigkeit und das Wichtigste: Offline-Spiel oder Online-Spiel. Für die allerersten Erfahrungen wäre es ratsam, ein Offline-Spiel zu wählen, bis die Spielsteuerung und die Eigenschaften des Spiels vertraut sind. Die Gründe dafür sind, dass gerade zu Beginn der Spielcharakter häufiger sterben wird. Stirbt man im Offine-Modus, kann man nach dem Respawn im Spiel eine gewisse Zeit lang seine Items aus dem Inventar wieder an der Stelle abholen, an der man gestorben ist. Im Online-Modus können diese Sachen bereits von anderen Spielern aufgesammelt worden sein. Nachdem der Spielcharakter den Wünschen entsprechend angepasst und das gewünschte Spiel ausgewählt wurde, beginnt das Abenteuer.

Nur mit Lendenschurz am Körper, einem merkwürdigen Stein im linken Handgelenk und leerem Inventar beginnt das Abenteuer an einem Strand. Wie man es aus Minecraft kennt, beginnt man nun Materialien zu sammeln, um sich Werkzeuge, Waffen, Kleidung und eine Behausung bauen zu können. Zudem müssen die Bedürfnisse des Charakters beachtet werden. Eine ebenfalls wichtige Rolle spielt das Wetter. Je nach Gebiet muss dem Charakter hochwertigere Kleidung angelegt werden, die vorher erstellt werden muss.

Das Wichtigste im ganzen Spiel ist, die Umgebung im Auge zu behalten, denn auf der gesamten Insel befinden sich Dinosaurier der unterschiedlichsten Epochen. Neben (meist friedlichen) Pflanzenfressern können auch Fleischfresser den Weg kreuzen und auf deren Speiseplan steht auch der Mensch. So kann eine Begegnung in einem Kampf oder auch einer langen und wilden Flucht enden. Die Pflanzenfresser dagegen sind meistens friedlich, außer sie werden angegriffen oder sie haben ein Nest in der Nähe.

Egal, ob Pflanzenfresser oder Fleischfresser, sie sind nicht immer nur ein gefürchteter Feind. Es ist möglich, diese zu zähmen um anschließend auf ihnen zu reiten. Auch das Züchten ist möglich oder sie werden als hervorragende Lasttiere eingesetzt.

Das Zähmen ist eine lange Beschäftigung und der erste Dinosaurier, der gezähmt wird, ist auch sehr nervenaufreibend.

Der PVP-Modus ist eine Herausforderung für den Spieler. Jeder Spieler kann das mühsam erbaute Haus des anderen zerstören, andere Spieler gefangen nehmen oder auch ausrauben und sogar umbringen. Wenn man sehr viel Pech hat, erscheint nach dem Respawn der nächste Spieler oder ein aggressiver Dinosaurier, der nach wenigen Sekunden den nächsten Respawn erfolgen lässt.

Um Übergriffe anderer Spieler oder wilder Dinosaurier abzuwehren, besteht die Möglichkeit, einem Clan beizutreten. Gemeinsam wird eine Base errichtet, Raids ausgeübt und gemeinsam Dinosaurier gezähmt. Es kann möglich sein, dass nach dem Einloggen der Charakter sowie seine Gefährten getötet wurden und die Base dazu zerstört wurde.

Gut, dass es da auch den entspannteren PvE-Modus gibt. Hier fühlt sich jeder, der gerne gemeinsam in gewohnter Rollenspiel-Atmosphäre spielt, wohl, denn der direkte Kampf zwischen Spielern ist nicht möglich. Krieg gibt es nur, wenn ein Clan einem anderen den Krieg erklärt.

Das Spiel hat viel zu entdecken: schöne Landschaften, verschieden Gattungen von Dinosauriern und diese unbekannten riesigen Säulen…

Ark: Survival Evolved gibt es seit Mai 2015 für den PC. Seit Dezember 2015 gibt es die Preview für die Xbox One, dieses Preview haben wir für euch getestet. Im Dezember 2016 kommt Ark auf Konsole raus.

Wildcard sorgt gerade in der Preview für regelmäßige Updates. Diese Updates enthalten Bugfixes sowie neue Inhalte und so wird nach und nach die Version für die Konsole der PC-Version angepasst.

Kommentare
Ralf Haßlinger 21. Juli 2016 um 22:57 Uhr

„Empfehlenswert ist es sich einen auszusuchen, der ein niedriges Level hat, denn dieser levelt mit dem Spielcharakter mit auf. Somit hat man mehr Fertigkeitspunkte zu vergeben und eine individuelle Gestaltung der Fertigkeiten ist somit möglich.“

Tut mir leid aber das ist absoluter schwachsinn.
Ein dino kann egal welches level es hat nach dem Zähmen 62 level gelevelt werden. Der einzige vorteil den es hat einen low lvl dino zu Zähmen ist eigentlich nur das es nicht so lange dauert und man weniger Ressourcen dazu braucht.

Es sind auch nur drei Obeliske und nicht 4.
Man wird auch nicht durch kälte krank sondern durch Blutegel oder andere Spieler. Bei extremer kälte steigt der Essensverbrauch und man verliert Leben.

    Sabrina Lücke 28. Juli 2016 um 20:04 Uhr

    Hallo Ralf,

    vielen Dank für deinen Hinweis.
    Hier ist nur leider die Rohfassung meines Artikels aus Versehen Online gegangen.
    Das war so nicht gewollt.
    Ich danke dir für dein Feedback.

    LG Sabrina