Connichi 2018 – Wie ein buntes, japanisches Sommerfest

Mit viel Gesang, Tanz und tollen Bühnenshows begeisterte die Anime- und Manga-Messe Connichi auch in diesem Jahr wieder die Besucher!

Während sich die meisten noch von den heißen Sommertagen erholten, pilgerten wieder einige bunte Gestalten nach Kassel. Dort hat nun wieder vom 7. bis 9. September 2018 die Connichi stattgefunden, die große Anime- und Manga-Messe in der Mitte von Deutschland.

Auch wir von Gamondo konnten uns den Verlockungen der Veranstaltung nicht entziehen und haben für euch die Spiele vor Ort getestet, die Shows besucht, der Musik gelauscht und natürlich auch wieder viele, viele Fotos gemacht.

Von Fans für Fans

Die Organisatoren der Messe betonten stark, dass die Connichi eine Messe von Fans für Fans ist und dass die ganzen Helfer allesamt ehrenamtlich die Messe unterstützten. Auch gibt es zahlreiche Events und Shows, die von den Fans selber organisiert und durchgeführt wurden.
Die gesamten Einnahmen durch die Eintrittspreise werden nur für die Miete der Halle, die Ehrengäste und nötige Umkosten für Technik und Materialien verwendet. Laut Veranstalter machen sie keinen Gewinn durch die Connichi.

Auch viele der angebotenen Workshops stammten von Fans selber, die sich durch ihre Professionalität schon einen Namen gemacht haben. Aber auch die eingeladenen Ehrengäste gaben hilfreiche Tipps und Informationen zu Zeichentechniken, Cosplays, Sprache und zum Beispiel Erzählstrukturen von Fanfictions.
Und die Zahl der Vorträge und Workshops war groß. Wer schon immer mal was in Sachen Synchronisation, Japanische Mythologie, Anime-Music-Videos oder detailliertes Hintergrundwissen zu Visual Novels hören wollte, war hier auf der Messe genau richtig.

Games!

Wenn man als Gamer an dem September-Wochenende zur Connichi gefahren ist, wollte man natürlich auch viele Spiele zocken. Vorzugsweise zusammen mit einem Freund oder Freundin. Genau dafür gab es einen schicken Gamesroom.
In diesem Gamesroom konnte man sich an den zahlreichen Konsolen wie PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch oder Wii U mit Titeln wie Mario Kart, Monster Hunter World, Tekken 7 und noch vielem mehr versuchen.

Verschiedene Terminals waren im Gamesroom aufgebaut mit unterschiedlichen Spielen.

Auf einer großen Leinwand wurden coole Turniere übertragen, die unter anderem von Nintendo ausgerichtet wurden, bei denen man auch noch tolle Preise gewinnen konnte. So durften die Besucher unter anderen in Super Smash Brothers Brawl gegeneinander antreten oder ein Rennen in Mario Kart 8 fahren.

Und das war es noch nicht einmal mit den ganzen Games, denn in einem weiteren Raum wurden noch weitere Spiele-Stationen aufgebaut, so dass der Raum schon fast wie eine klassische Spielhalle anmutete. Hier durfte man sich unter anderen bei Dragon Ball FighterZ eins auf die Mütze geben oder sich mal an einem Vertikal-Shooter versuchen. Für jeden Gamer war ein Spiel dabei!

Auch neue Titel wie das neue Super Smash Bros. Ultimate oder Super Mario Party konnte auf der Messe ausprobiert werden. Hier herrschte auch der meiste Andrang, allerdings waren die Wartezeiten glücklicher Weise nur kurz.

Die Stände von Super Smash Bros. Ultimate waren gut besucht.

Besucher aus Fernost

Auch in diesem Jahr hat die Connichi wieder zahlreiche Ehrengäste eingeladen. Dazu gehörten unter anderem auch die Schwertkampf-Gruppe Karasu aus Japan, die schon zum dritten Mal in Folge die Messe besuchen.
Die Gruppe, welche aus japanischen Schauspielern besteht, führte auf der Messe-Bühne mit japanischen Kampfkünsten eine ganz besondere Art eines Theaterstücks auf – mit viel Tanz und viel Action!

Aber auch Anime-Profis waren wieder auf der Messe, so wie der Regisseur Seiji Kishi, der unter anderen an den Animes Tsuki ga Kirei, Assassination Classroom, Danganronpa 3, Persona 3: The Movie oder Angel Beats! mitgearbeitet hat.
Auch Tomohisa Taguchi, der ebenfalls als Ehrengast eingeladen wurde, arbeitete als Regiseur an Persona-Verfilmungen. So führte er Regie bei Persona 4 The Animation und Persona 3 The Movie #2 – Midsummer Knight’s Dream, aber auch an Twin Star Exorcists und Kino’s Journey.

Nao Hirasawa war auf der Bühne ein klein wenig nervös.

Desweiteren konnte die Connichi noch den Drehbuchautor Makoto Uezu begrüßen, der an Serien wie Boruto: Naruto Next Generations, Assassination Classroom, Akame ga Kill!, Space Brothers oder Scum’s Wish mitgewirkt hat.
Zudem war Nao Hirasawa am Wochenende anwesend, der Anime-Produzent von Suisei no Gargantia. Dieser war ganz glücklich, auch auf der Messe in Deutschland eingeladen worden zu sein, da er gar nicht damit gerechnet hatte. Meistens würden eher die kreativen Köpfe wie Zeichner oder Animatoren eingeladen. Deswegen war Nao Hirasawa auf der großen Bühne bei der Begrüßung auch ein wenig nervös.

Und wie jedes Jahr begrüßte die Connichi Mitglieder vom Studio Gainax. Dabei war Yamaga Hiroyuki, diesmal in Begleitung von Yoshinori Asao, Präsident von Fukushima Gainax.
Studio Gainix zeichnet sich für die Animes wie Panty & Stocking with Garterbelt, Nadia: The Secret of Blue Water oder Neon Genesis Evangelion verantwortlich, die in der Szene sehr bekannt sind.
Yamaga Hiroyuki schwelgte auf der Bühne der Eröffnungsfeier in Erinnerungen, da er schon seit 2002 die Connichi besucht und ein wenig nostalgisch wurde. In seiner emotionalen Rede stellte er fest, dass er auf der jährlichen Messe wieder die gleichen Gesichter sieht, diesmal ein wenig älter, zum Teil aber schon mit eigenen Kindern, die eine neue Generation von Fans bilden könnte.

Yamaga Hiroyuki von Studio Gainax hielt eine fesselnde Rede.

Alle Ehrengäste standen in separaten Panels den Fans Rede und Antwort für jegliche Art von Fragen. Selbstverständlich gab es auch noch Signierstunden, bei denen die Künstler und Persönlichkeiten DVDs, Spiele oder Programmhefte unterschrieben haben.

Hitoshi Sakimoto

Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit von Hitoshi Sakimoto, dem bekannten Komponisten für Videospiele. Viele dürften seine Werke aus Final Fantasy Tactics oder Final Fantasy XII kennen. Seine Historie an Videospielen (Gauntlet IV, Breath of Fire: Dragon Quarter, Gradius V, Vagrant Story, Odin Sphere, Valkyria Chronicles und noch viel mehr) ist wahrlich beachtlich und reicht bis in die 80er Jahre hinein, so dass es eine Freude war, ihn auch einmal live auf der Messe zu sehen.

Wir hatten die Gelegenheit Hitoshi Sakimoto während eines Panels auch ein paar Fragen zu stellen. So erfuhren wir, dass er selber begnadeter Gamer ist, der schon in frühen Jahren gerne Videospiele machen wollte. So wurde er zunächst Programmierer für Spiele, wo man aber sehr schnell sein Talent für Musik entdeckte. Schon am Anfang, noch in der 8bit-Ära, vermochte er es, mit den einfachen Sound-Chips orchestrale Musik darzustellen, bis er später Kompositionen für Square Enix schrieb und schließlich selbstständig wurde mit seinem eigenem Studio.

Hitoshi Sakimoto bei der Eröffnungsfeier der Messe.

Hitoshi Sakimoto erklärte zudem, dass er auch alle Spiele, für die er die Musik komponierte, auch selber gespielt hat. Interessant zu wissen ist dabei, dass er schon vor der eigentlichen Entstehung des Spiels Bildmaterial und den Hintergrundinformationen zu dem jeweiligen Titel erhält, damit er auf dieser Basis die Musik schreiben kann. Dabei versucht er, immer den jeweiligen Ton der Geschichte richtig einzufangen und ist jedes Mal mit sehr viel Herz und Leidenschaft bei der Arbeit. Die sei wohl auch ein großer Unterschied zu westlichen Musik-Stücken in Videospielen, die eher auf atmosphärische Hintergrundmusik setzen als auf emotionale Klänge mit eigenem Thema.

Natürlich steht Hitoshi Sakimoto auch noch ein Team zur Verfügung, wobei er einige junge Komponisten dabei hat. Diese lernt er zurzeit an, damit sie ebenfalls so großartige Musik erschaffen können. Sakimoto selbst hatte auch einen Komponisten kennengelernt, der ihm viel beigebracht hatte und später sogar zu einem guten Freund wurde, mit dem er gerne einen trinken gegangen ist.

Zuletzt verriet uns Hitoshi Sakimoto noch, dass er privat selber gerne Jazz-Musik hört, die ihn auch inspiriert. Mit einem Lächeln verabschiedete er sich dann, bevor wir ihm noch die Hand schütteln durften und uns für das Gespräch bedankten.

Musikalische Highlights

Damit die Besucher auch in den Genuss von Hitoshi Sakimotos Kompositionen kommen konnten, spielte der bekannte Pianist Benyamin Nuss live auf der Bühne bekannte Stücke aus zum Beispiel Final Fantasy Tactics oder Final Fantasy XII.
Benyamin Nuss zauberte auf den Tasten des Pianos die Melodien, die wir so nur aus den Spielen kannten und gab dem Publikum ein atemberaubendes Konzert. Wer nur ein wenig für Videospielmusik übrig hat, kam vollständig auf seine Kosten.

Die Mardelas rockten die Bühne!

Auch die japanische Rock-Gruppe Mardelas waren zum wiederholten Male auf der Connichi zu Besuch und rockten den großen Festsaal. Mit ihren rockigen Heavy Metal-Tönen brachten sie den Saal zum kochen.
Ein absolutes musikalisches Highlight war dann der Moment, in dem Benyamin Nuss und Hitoshi Sakimoto während des Konzertes auf die Bühne kamen und schließlich zusammen mit der Gruppe Mardelas ein rockiges Cross-Over der Kompositionen von Sakimoto spielten. Das war eine einmalige Gelegenheit, einmal den Soundtrack von Final Fantasy XII in dieser Form zu hören.

Am Samstagabend gab es dann zudem auch noch ein Konzert der Sängerin Shiroku, die ebenfalls schon eine immer wiederkehrende Größe auf der Connichi ist. Sie bezauberte das Publikum mit Anime-Songs und ihrer lockeren und fröhlichen Art. Dies ist immer wieder ein Genuss.

Shiroku begeisterte wieder mit ihren Anime-Songs die Besucher.

Und jetzt auf unserer Showbühne…

Während der Messe gab es auch einige interessante Show-Acts auf den Bühnen zu sehen, die von den Fans selber aufgeführt wurden. Zum einem fanden diese auf der Bühne des Blauen Saals statt, oder aber auch auf der ganz großen Stage des Festsaals.

Eine von diesen Showgruppen war ImpAct aus Hannover. Die Jungs und Mädels der Gruppe führten ein interessantes Stück zu dem Rollenspiel Persona 5 auf, womit sie natürlich genau den Nerv der Gamer trafen.
In dem Stück mit dem Titel „Father‘s Day“ dreht sich alles natürlich um die Phantom Thieves und im Speziellem im Ryuji. Dieser hat Probleme mit seinem Vater, der zu Gewalttätigkeiten neigt und auch nicht vor Schlägen an Sohn und Mutter zurückschreckt. Ein ziemlich hartes Thema, an das die Schauspieler aber mit Feingefühl und eigenen Visionen herangegangen sind.

Wie im Spiel: Zwischendurch musste Joker auch mal Entscheidungen treffen.

Dann gab es da noch Tsuki no Senshi, die ein Musical zu Kingdom Hearts auf die Bühne zauberten. Die Showgruppe selbst zählt zu den ältesten Showgruppen und ist gar nicht mehr wegzudenken.

Ein weiteres Highlight war der Auftritt von Serenata mit ihrem Musical „Ludwig Revolution – Der Nussknacker“. Gerade Serenata hinterließ einen bleibenden positiven Eindruck bei uns. Stimmtechnisch konnten die Darsteller sich gut sehen bzw. hören lassen. Zum Einstieg in das Stück gab es eine neu geschriebene Version von „Prolog – I wish“ aus dem Musicalfilm Into the woods, der uns den Schauplatz des Stückes eröffnete. Dabei landeten die Figuren aus dem bekannten Manga von Kaori Yuki in der Welt des Nussknackers. Mit bekannten und weniger bekannten Musical-Liedern wie zum Beispiel „Milch“ aus dem Musical Elisabeth wurden die Zuschauer verzaubert. Besonders beeindruckend waren dabei der mehrstimmige Gesang mit dem Chorus und der Tonumfang von der Hexe Dorothea.
Aber auch von der schauspielerischen Seite her glänzten die Darsteller. Alles in allem war das Stück ein Genuss für jeden Musical-Fan.

Natürlich gab es noch viele weitere Showacts, die wir aufgrund der Zeit gar nicht alle schaffen konnten. Ein kurzer Überblick:
Fans von Naruto wurden bei der Naruto Rap Society fündig. Daijoubu entführte mit ihrem Stück „Fairy Tail – Psychologie (ist) für Anfänger“ in die humorvolle Welt des gleichnamigen Animes und Para Para Connection unterhielten mit dem Stück „Osomatsu-San! Let´s Go“, einer Kombination aus Slapstick und Tanz.
Omoshiro trat mit dem Stück „Die Prinzenrolle“ auf, Tanoshii mit „Blood Lad – Der Turm von Druaga“ und zu dem beliebten Anime/Manga „My Hero Academia“ wurden sogar zwei Stücke präsentiert – einmal von der Showgruppe Horo und einmal von Ikimasho.

Neben den Bühnenstücken gab es auch weitere Unterhaltsprogrammpunkte wie die Tanzgruppe DASH. Die jungen Damen der K-Pop Dancegroup zeigten, wie man sich richtig zu den Musikstücken von Boy- und Girl-Groups aus Korea bewegt. So konnte man als Publikum nicht nur den schwungvollen Beats der K-Pop-Songs lauschen, sondern auch noch gut choreografierte Tänze bestaunen.

Manche Gruppen zeigten beachtliche Tanzchoreografien zu asiatischen Musik-Gruppen.

Die Band Tanuki sorgte mit ihrer live Musik für gute Stimmung, indem sie auf der Bühne rockige Versionen von Anime-Songs spielten. Auch NONI spielten auf der Bühne live Instrumente und sorgten mit selbstgeschriebenen Texten für Lacher. Mit einer Mischung aus japanischem Gesang und der Shakuhachi Flöte sorgten die Yamasakis für fetzig-peppige Musik im Saal.

Ein japanisches Volksfest

Wie in den letzten Jahren schon zuvor, bot auch dieses Jahr die Connichi ein schickes Matsuri, ein klassisches, japanisches Straßenfest. Auf dem Innenhof des Geländes wurden so zahlreiche kleine Stände aufgebaut, die zu den verschiedensten Festspielen einluden.
So gab es die Möglichkeiten, mit einem Bogen auf Dosen zu schießen; mit einem Haken konnte versucht werden Enten zu fangen oder man versuchte sich an dem Wasserbecken, wo es galt, mit einem dünnen Papp-Fächer möglichst viele Objekte zu angeln. Das war etwas für die ganze Familie.

Nebenbei durfte man jede Menge kleiner Snacks naschen, die an weiteren Ständen angeboten wurden. Die Preise waren durchaus fair und so manche japanische Leckerei war es wert, einmal probiert zu werden.

Der ganze Innenhof hatte zahlreiche Stände, die zu Spiel, Spaß und Leckerein einluden.

Für gewöhnlich gibt es ein cooles Feuerwerk am Abend, was auch sehr typisch für japanische Straßenfeste ist. Allerdings war aufgrund des heißen Sommers die Umgebung noch zu trocken, so dass die Feuerwehr von den leuchtenden Feuerkörpern abgeraten hatte. Daher mussten die Besucher in diesem Jahr leider ohne Feuerwerk auskommen.

Wo man Geld ausgeben konnte

Auf sein Geld musste man während der Connichi auch besonders Acht geben. Nicht wegen irgendwelcher Diebstähle, sondern der Tatsache, dass es so viele Händler gab, die zudem noch so wahnsinnig tolle Sachen verkauft haben.

In mehreren Händlerräumen konnte man so neben den typischen Mangas, Animes und Plüschtieren auch noch Videogames finden, Cosplay-Utensilien und natürlich jede Menge Figuren. Auch einige seltene Sachen waren vorhanden wie alte PlayStation 2-Spiele oder klassische Animes auf DVD.

Auf der Messe wurde jeder fündig, der irgendwelches Merchendise im Bezug auf Anime, Manga oder Games suchte.

Besonders schön war, dass die Sachen zum großen Teil nicht überteuert waren und es sogar satte Rabatte gab. Für einzelne Neuheiten gab es sogar exklusive Messe-Preise, so dass man vor Ort durchaus noch den einen oder anderen Euro sparen konnte.

Selbstverständlich gab es auch dieses Jahr wieder den beliebten Manga-Markt, auf dem angehende Manga-Zeichner ihre eigenen Werke verkaufen konnten. Und nicht nur die gezeichneten Bücher wurden angeboten, sondern auch Poster, Lesezeichen, Pins und noch vieles mehr. Besonders interessant sind aber die persönlichen Zeichnungen, welche die Künstler gerne bereit waren, anzufertigen.

Unter den zahlreichen Ständen ist der Stand des Cohaku Magazin schon fast untergegangen. Das Magazin, das sich hauptsächlich an Cosplayer und Fotografen richtet, wurde dort präsentiert und neugierigen Besuchern zum Reinschnuppern angeboten. Die Hefte gibt es dabei nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, und man findet es in jeden gut sortierten Zeitschriftenladen.

Auch am Stand von Cohaku war man im Cosplay.

Auch gab es zahlreiche Stände, an denen man schicke Kleider im Stile der Lolita Fashion kaufen konnte. Dies sind meist sehr blumige und eher klassisch angehauchte Kleidungsstücke, die diesen einzigartigen Stil prägen.
Auffällig war dabei der Stand vom Label Angelic Pretty, dem wohl bekanntesten japanischen Modemarke für Lolita Fashion. Die japanischen Damen des Labels wurden sogar extra aus Japan eingeladen und gaben auf der Messe sogar eine Modeschau und einige, glückliche Besucher der Connichi wurden sogar zu einer exklusiven Tee-Party eingeladen.

Auch die Fashion-Verantwortliche der Community Convention MAG war unter den Anhängern der japanischen Lolita Fashion und machte fleißig Werbung für die kommende Messe in Erfurt. Dabei handelt es sich um eine Messe, die sich mit Games, Manga/Animes und natürlich auch Lolita Fashion beschäftigt. Sie findet vom 5. bis 7. Oktober 2018 in Erfurt statt.

Cosplay

Wie jedes Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder den Vorentscheid des World Cosplay Summit live auf der Connichi. Hier treten die Cosplayer mit ihren Kostümen gegeneinander an und das Siegerteam darf dann im nächsten Jahr nach Nagoya in Japan reisen, um im Finale anzutreten.

Und neben dem großen World Cosplay Summit gab es dieses Jahr auch den Vorentscheid zum European Cosplay Gathering auf der Connichi. Hierbei handelt es sich um einen großen, internationalen Cosplay-Wettbewerb, bei dem die Teilnehmer einzeln oder in einer Gruppe antreten können. Hier werden die Gewinner dann zum Finale nach Paris eingeladen, welches auf der großen Japan Expo stattfinden wird.

Die Cowbutt Crunchies Cosplay waren aus Nordamerika angereist und zeigten ihre großartigen Cosplays.

Für den internationalen Flair wurden auch bekannte Cosplayer aus dem Ausland eingeladen. So konnte man Yuegene Fay aus Thailand antreffen, die schon zweimal für ihr Land im World Cosplay Summit angetreten war.
Als weitere Cosplay-Ehrengäste waren die Damen von Cowbutt Crunchies Cosplay aus Nordamerika anwesend. Sie zeigten sich ebenfalls in beeindruckenden Kostümen und waren auch gerne bereit, das ein oder andere Foto von sich machen zu lassen.

Doch auch die Besucher selber trugen zur bunten Cosplay-Atmosphäre bei, indem sie die wildesten, ausgefallensten und schönsten Kostüme trugen, die man sich nur vorstellen kann. Dabei waren wieder viele selber genäht und mit viel Liebe zum Detail ausgestattet. Und alle waren freundlich und bereit für ein Foto, sofern man natürlich vorher nett gefragt hat.
Gerade für die Cosplayer gab es eigene Fotoecken mit verschiedenen Hintergründen, die auf große Begeisterungen stießen. Ob ein edler Thron, ein japanisches Setting oder die süße Versuchung in Form eines fein angerichteten Kuchenparadis – für (fast) jeden Cosplayer war etwas dabei. Dabei standen Con-eigene Helfer zur Seite, die auf die Zeit achteten, damit jeder Mal dran kommen konnte.

Für Cosplayer gab es verschiedene Szenarien mit Hintergründen für coole Foto-Aufnahmen.

Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!

Doch irgendwann ist auch die schönste Messe mal vorbei. Und so mussten viele Fans nach so einem schönen Wochenende wieder einpacken und nach Hause fahren. Doch mit im Gepäck fahren tolle Erinnerungen, wunderschöne Fotos und neu geschlossene Freundschaften. Die meisten wird man dann im nächsten Jahr wieder in Kassel antreffen, vermutlich nur in einem anderem Cosplay.

Und auch wir haben uns wehmütig von den Messe-Hallen verabschiedet. Doch auch bei uns ist es nur ein Abschied auf Zeit, denn auch Gamondo möchte wieder zu diesem tollen Event zurückkehren, wenn es im nächsten Jahr dann heißt: Connichi 2019.

Cosplay-Gallerie

Cosplayer

Gotham Police Joker und Gotham Police Harley:
http://www.rpd42.de

Sorey und Mikleo aus Tales of Zesteria:
https://www.facebook.com/Tales-of-Series-German-236725586524043

Bomberman-Photobomb:
https://www.instagram.com/piuchan/

Leia aus Tales of Xillia und Zelos aus Tales of Symphonia:
https://www.instagram.com/skydive_cosplay/
https://www.instagram.com/zyunri_cosplay/

Nier Automata-Cosplay:
https://www.instagram.com/ImmortalFireCosplay/

Ikaros aus Angeloid (Sora no Otoshimono):
https://www.instagram.com/Mayu_Matsuken/

Rin Hoshizora aus Love Live:
https://www.instagram.com/Winfox_Otaku/

Juliet aus Lollipop Chainsaw:
https://www.instagram.com/cassy.cosplay/

Und noch eine Juliet aus Lollipop Chainsaw:
https://www.animexx.de/cosplay/mitglied/598277/

Die coole Monster Hunter-Rüstung:
https://www.instagram.com/maikehuster3/

Alisa aus God Eater mit Deadpool:
https://www.instagram.com/delaaacosplay/

Die Jungs aus Free als Knastbrüder:
https://www.instagram.com/PolaRisingCosplay/

Splatoon-Inklinge:
https://www.instagram.com/TrigunnerCosplay/

Fallout mit dem kleinen Horror-Girl:
https://www.mia-shinda.com/

Ann Takamaki aus Persona 5:
https://www.instagram.com/ayuhara_san/

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Kommentare
Maria 11. Oktober 2018 um 4:16 Uhr
    Marco Mühlen 13. Oktober 2018 um 9:06 Uhr

    Habe ich der Liste noch hinzugefügt. Danke 😉

Schlagwörter:messe