Was bleibt, was geht

In einem Interview mit Game Informer ging Miyazaki ins Detail, was das Game Design sowie […]

In einem Interview mit Game Informer ging Miyazaki ins Detail, was das Game Design sowie Änderungen und Beibehaltungen in Dark Souls 3 im Vergleich zu seinen Vorgängern angeht.

  • Schnellreise: Auch dieses Feature soll – trotz Kritiken einiger Spieler – nachwievor beibehalten werden und auch von Anfang an genutz werden können.
  • Haltbarkeit von Waffen: Miyazaki bemängelte, dass die Waffen in Dark Souls eine deutlich zu hohe Halbwertszeit besaßen und damit der Spieler kaum auf Varianz angewiesen war. In Dark Souls 2 hingegen brachen sie ihm deutlich zu schnell in Stücke. Darum soll im dritten Teil nun eine gute Balance zwischen den beiden Szenarien gefunden werden.
  • NewGame+:  Dark Souls 3 soll sich hier sehr ähnlich wie sein direkter Vorgänger verhalten; auch bei Erhalt der Ausrüstung aus dem vorherigen Spielstand, werden neue Gegner mit neuen Waffen und Rüstungen als Loot spawnen. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, sich noch einmal durch das Spiel zu kämpfen und die Replayability erhöht werden.
  • Neuspezialisierungen: Es steht noch nicht fest, ob wieder „Soul Vessels“ eingebaut werden, um eine Umverteilung der Seelen zu ermöglichen. Fakt ist aber, dass es diese Option auf jeden Fall geben wird, sodass Fähigkeiten im Spiel geändert werden können, ohne einen neuen Charakter erschaffen zu müssen.
  • Hidden Walls: Typisch für die Reihe wird es auch wieder einige Geheimverstecke zu entdecken geben. Allerdings wird dies nicht mehr per Tastendruck erfolgen, sondern zurück zu seinen Wurzeln gehen – per Schlag mit der Waffe, wie in Dark Souls. Miyazaki ist überzeugt vom Überraschungseffekt, der sich damit zuweilen bei Kämpfen ergibt, wenn sich plötzlich durch Fehlschlag eine Wand öffnet.
  • Summoning: Miyazaki dämmt sofort Gerüchte ein, dass es nun auch in Dark Souls 3 Beschwörung nach Glockenschlägen wie in Bloodborne geben wird. Das Spiel wird nachwievor sein übliches Summoning-System beibehalten. Dabei wird nun allerdings kein Soul Memory, sondern wieder Soul Level zum Matching der Gegner verwendet werden.
  • Magie: Das Magie-System soll deutlich weiter ausgebaut werden und mehr Möglichkeiten zur Spezialisierung des persönlichen Stils bieten. So sollen Zauber sich nicht mehr nur durch kleine Änderungen in den Attributen, als Beispiel wurde Spear Type vs. Lightning Type genannt, unterscheiden. Es soll deutlich mehr Kriteria geben, aus welchen der Spieler die Zauber wählen kann, die am besten zu seinem Kampfstil passen.
    Weiterhin wird Magie auf ein MP-System, ähnlich dem von Demon Souls, zurückgeführt: dadurch werden mehr Handlungsfreiheiten erhofft. In den vorherigen beiden Teiles der Reihe gab es nur eine bestimmte nutzbare Anzahl von Charges, die am Lagerfeuer aufgeladen werden musste.

Alles in allem scheint es, als würde sich Dark Souls 3 auch sehr nach einem Dark Souls 3 anfühlen – mit Feintuning in der Mechanik.

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