Das US-Rating-System kennzeichnet nun Spiele mit In-Game-Käufen

Spielepackungen in den USA bekommen nun ein besonderes Siegel.

Ab sofort werden in den Vereinigten Staaten Spiele mit In-Game-Käufen speziell gekennzeichnet. Dies berichtet unter anderem Kotaku.

Die ESRB, die für die Altersfreigaben in den USA verantwortlich sind, wird ein weiteres Label auf die Packung drucken lassen, was außerhalb des Kästchens für die Alterseinstufung stehen wird. So wird jedes Spiel, welches auf physischen Datenträgern im Handel erscheint, gekennzeichnet, wenn es In-Game-Käufe mit echtem Geld gibt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es Lootboxen, Skins, Season Pass oder andere zusätzliche Inhalte sind.

Hierbei geht die ESRB den Schritt, um damit Kritikern von Lootboxen entgegen zu kommen. Stein des Anstoßes war dabei Electronic Arts kritischer Titel Battlefront II, welcher das Lootbox-Prinzip auf die Spitze getrieben hat.

Allerdings werden nun auch Spiele das Siegel tragen, welche keine Lootboxen beinhalten, sondern lediglich kostenpflichtige DLCs anbieten. Somit dürfte es fast auf jeder Spielepackung gedruckt werden. Damit ist die Aussagekraft dieses Logos also auch wieder abgeschwächt.

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