Dead or Alive 6 wird weniger sexy

Die Mädels zeigen weniger Haut und es wird auch weniger „gewackelt“.

In einem Interview mit EuroGamer hat Yohei Shimbori, Produzent und Game Director von Dead or Alive 6, berichtet, dass sie für das Spiel die Sexualisierungen der weiblichen Figuren stark heruntergeschraubt hätten.

Es war schon ein wenig auffällig, dass bei den Trailern nach der Ankündigung von Dead or Alive 6 die männlichen Charaktere mehr im Vordergrund standen und dass zum Beispiel die Ninja-Dame Kasumi extrem hochgeschlossen zum Kampf angetreten ist. Jetzt bestätigte das Team von Koei Tecmo, dass sie die doch stark sexualisierte Darstellung ein wenig mindern möchten.

Als Grund für diese Entscheidung führt Yohei Shimbori an, dass sich die Zeiten geändert haben und dass es der „globale Trend“ sei. Zudem sollen Spieler das Spiel zocken können, ohne sich dafür schämen zu müssen.

Links das Kostüm, welches Kasumi seit Teil 1 der Reihe als Standart-Kostüm hat, rechts daneben das neue Standart-Kostüm.

So haben die Entwickler das Standartkostüm von Kasumi geändert. Anstatt ihren doch recht freizügigen, japanischen Kunuichi-Outfit trägt sie nun einen Ganzkörper-Anzug ähnlich zu Black Widow aus den Avengers-Filmen. Und scheinbar hat man sich dort auch die Inspiration geholt, so spricht Yohei Shimbori davon, die Änderungen in den amerikanischen Comics gesehen zu haben, wo die Kostüme immer mehr der Funktionalität weichen.

Die Freunde von wackelnden Brüsten brauchen aber jetzt keine Angst zu bekommen, denn hier wurde uns versichert, dass man zwar die Bewegungen stark zurückschraubt, aber nur auf ein mehr natürliches Maß. Schließlich sei dies auch ein Teil der DNA von Dead or Alive.

Auch wird es wie in den Vorgängern zahlreiche Kostüme geben. Hier wird schon von Premium DLC-Inhalten gesprochen. Es bleibt abzuwarten, ob die Anzahl der Kostüme hier wieder so extrem hoch sein wird wie noch in Dead or Alive 5.

Dead or Alive 6 soll Anfang 2019 für PlayStation 4, Xbox One und PC erscheinen.

Ähnliche Beiträge
Kommentare
Schlagwörter:dead or alive