Recap – Tag 3.2 (Felix)

Am letzten Tag der gamescom, kommt auch meine diesjährige Berichterstattung zu einem Ende. Morgen wird […]

Am letzten Tag der gamescom, kommt auch meine diesjährige Berichterstattung zu einem Ende. Morgen wird es noch einen zusammenfassenden Artikel geben, in dem alle angezockten Titel zu finden sein werden. Diesmal ging es zu CI Games, Deep Silver und ein weiteres Mal zu Nordic Games und EuroVideo Medien.

Sniper: Ghost Warrior 3 von CI Games aus Polen setzt die Tradition der Sniper-Serie fort und bietet erstmals eine offene Welt mit verschiedensten Story-Missionen. Schauplatz dieser offenen Spielumgebung ist Georgien in einem Konflikt, der an einen zweiten kalten Krieg erinnert. US-Marine Jonathan North findet sich zwischen drei verschiedenen Parteien wieder und versucht gegen georgische Separatisten vorzugehen. Gezeigt wurden unter anderem der Storyansatz im Spiel und die Bewegungs- und Planungsfreiheit, die zu der Erfüllung einer Mission beitragen. In einem kleinen Dorf findet unter strenger Bewachung eine Hochzeit statt, aber durch Informationen über den Feind weiß man von einem geplanten Angriff der Separatisten. Die Aufgabe des Spielers besteht in der Sicherung der Zeremonie und von allen Zugängen zu der Stadt. Hierzu können Minen und C4 platziert werden und Ausrüstung samt Munition hergestellt werden. Unterstützt wird der Spieler mit einer mobilen Drohne und einem speziellen Gefahrensinn, der es ihm erlaubt Schwachstellen zu finden. Wie die Mission ausgeht, wird man im kommenden Jahr auf PC, PlayStation 4 und Xbox One herausfinden können.

Weiter ging es mit Lost Horizon 2, dem Sequel zu Animation Arts Point and Click-Adventure aus dem Jahre 2010. Nach einem kurzen Prolog, der im Jahre 1942 spielt, schlüpft der Spieler in die bekannte Haut von Fenton Paddock. Den Rahmen bildet dann der Kalte Krieg und die Suezkrise in Ägypten 1956. Gleich zum Start fallen Fans einige Neuerungen auf. So kann man die vier spielbaren Charaktere nun auch mit Tastatur und Gamepad steuern, die bekannte Zwei-Tasten-Steuerung mit Maus ist einem Ein-Button-Layout gewichen. Auch das allgemeine Gameplay soll sich abwechslungsreicher und interaktiver gestalten – ein Aspekt der von Handyspielen wie The Room inspiriert ist. So lassen sich viele Gegenstände direkt „anfassen“ und manipulieren und Inventarrätsel mit mehr als zwei Objekten laufen auf dem neuen Basteltisch ab. Hier bekommt der Spieler die Möglichkeit verschiedene Kombinationen auszuprobieren ohne wild Items untereinander zu kombinieren. Zur Unterstützung gibt es eine Hotspot-Anzeige und sogar eine eingebaute Komplettlösung. Der Gedanke eines klassischen Abenteuerfilms wie Indiana Jones wurde durch dynamische Szenenkameras und Action- bzw. Schleichsequenzen noch stärker ausgebaut ohne jedoch die Wurzeln zu vergessen. Alles in allem ein Titel, auf den ich mich am 28. August bereits sehr freue.

Strategisch geht es bei dem Kickstartertitel The Mandate von Perihelion Interactive zu. In dem Weltraumspiel geht es darum sich einer der 8 Fraktionen anzuschließen und so die Vormacht im All zu erlangen. Die Kapitäne lassen sich frei gestalten und die Vergabe von Skills und Attributen erfolgt anhand von Entscheidungen, die der Spieler trifft. Alle Entscheidungen sollen Gewicht haben, entweder auf kurzen, mittlere oder lange Sicht. Das Gameplay besteht im wesentlichen aus Raumschlachten und Einsätzen im Schiffsinneren, die beide parallel und als Bild-in-Bild ablaufen. Die Squadeinsätze konnten bereits angespielt werden und spielten sich ähnlich zu den letzten Jagged Alliance-Titeln oder Frozen Synapse mit pausierbarer Action und synchronisierbaren Befehlen. Wir sind gespannt auf die PC-Beta Ende des Jahres und auf das vollständige Release Mitte 2016.

Der letzte Titel im Bunde ist Spellforce 3  – ein Mix aus Aufbau, Strategie und Rollenspiel von Grimlore Games aus München. Nachdem der zweite Teil und seine Erweiterungen eher gemischte Gefühle bei den Fans auslösten, will man sich nun wieder auf alte Tugenden zurückbesinnen. Der Aufbaumodus rückt wieder stärker in den Vordergrund und Waren müssen zum Einsatzort transportiert werden. Innerhalb der einzelnen Mapsektoren kann man bestimmte Ressourcen abbauen oder verarbeiten. Storytechnisch bewegt man sich lange vor der Zeit der anderen Spellforce-Teile und, was Fans sicherlich erfreut, ist auch diesmal wohl wieder der Autor Arne Oehme beteiligt. Die Fraktionen der Menschen, Elfen und Orks sind werden jeweils etwa einem Dutzend verschiedene Einheiten besitzen und im Rollenspielsektor besteht die Qual der Wahl zwischen 8 verschiedenen Klassen für die Helden. Zuletzt wurde noch am Strategiesektor gebastelt und hier geht es nun deutlich taktischer zu, sodass man Manöver wie Deckung, Blocken oder Flankieren zu seinem Vorteil nutzen kann. Ein Release auf dem PC wird für 2016 angestrebt.

Kommentare

Schreibe ein Kommentar!