Preview – Carrion

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Carrion ist für das Portfolio von Devolver Digital sehr passend: Ein bisschen Retro, aber umso mehr düster, schmutzig und blutig.
Die Handlung ist schnell erklärt: Man übernimmt die Rolle eines Tentakelmonsters, das aus einem Forschungskomplex ausbricht. Dialoge sollte man nicht erwarten, Hintergrundinformationen muss man sich aus dem Kontext der Level zusammensuchen. Aber als Tentakelmonster ist die Priorität größer, böser und besser zu werden, den Forschungskomplex mit sehnigem, venigem Zeug zu übernehmen und generell “shit” “abzufucken”.

Dank unserem Videoteam und Tentakel-Trainee Anton könnt ihr genauer sehen, wie das praktisch aussieht

Zunächst war ich sehr überrascht, wie schnell man im Spiel unterwegs ist. Man kann geradezu durch die 2D Labyrinthe rasen, mit Tentakeln, die an jeder Oberfläche haften und sich überall reinzwängen. Kontakt mit den nächsten potenziellen Opfern in Form von Wachen und Wissenschaftlern ist wild und chaotisch. Mit Filmen wie Alien und The Thing als Inspiration verbringt man viel Zeit in Lüftungsschächten und kann, bzw. muss manchmal auch langsam voranschleichen. Alles natürlich im Dienste eines blutigen Massakers.

Nebst diesen verbringt man seine Zeit damit, mehr vom Komplex zu infizieren (was als Checkpoint dient) und generell in Größe und in Fähigkeiten zu wachsen.
Interessant ist jedoch, dass je nach Größe unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung zu sein scheinen. Hin und wieder muss man einen Teil seiner “Biomasse” in organischen Säcken oder Blasen aufbewahren, um voran zu kommen.

Das Spiel ist non-linear, jedoch nicht so sehr mit “Metroidvanias” zu vergleichen, wie es zunächst den Anschein macht. Stattdessen sei Carrion eher mit Zelda zu vergleichen, mit einer Oberwelt, die unterschiedliche linearere “Dungeons” bzw. Abschnitte haust, die das wachsende Repertoire an Fähigkeiten auf die Probe stellt.

Wie man vermutlich schon im Video sehen konnte, ist Carrion fies chaotisch und sticht insbesondere mit einem exzellent bedrückendem Sounddesign hervor. Das Chaos kann jedoch der Spielbarkeit manchmal im Weg stehen, insbesondere wenn es um feinmotorige Aufgaben geht.
Sollten sich im fertigen Spiel die vielen vielen vielen Tentakel mit etwas mehr Eleganz führen lassen, steht einem spaßigen Gemetzel nichts mehr im Weg.

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