Immortal Realms hat eine Menge von zwei Dingen: Vampire und Strategieelemente.

Passenderweise spielt Immortal Realms in einer Welt, wo Vampire regieren. Besser gesagt der Vampirclan Dracul, der ein wackeliges Friedensabkommen mit den Menschen geschlossen hat. Immerhin brauchen Vampire Menschen für Nahrung und so, und Menschen brauchen es nicht ausgerottet zu werden. Aber zu Beginn des Spiels entsteht eine neue Rebellion unter den Menschen und das Regentenpaar Vlad und Cecilia müssen den Aufstand eindämmen.

Doch neben den Draculs gibt es noch die monströsen Nosfernus und die aristokratischen Esain. Diese leben ein in ihren eigenen abgeschiedenen Reichen, aber angesichts dessen das sie Teil der Storykampange sind, würde ich raten das sie früher und später auch im Krieg involviert werden.

Das Spiel spielt auf zwei Ebenen: Einen “Königreich”-Modus, in dem man größere Truppenbewegungen und Nachschub anleitet, und einen “Schlacht”-Modus, in dem man in Schlachten direkt rundenbasiert austrägt. In ersterem ist es wichtig, die verfügbaren Truppen clever über die Länder zu verteilen, um gleichzeitig die diversen Boni dieser zu nutzen (zum Beispiel die Möglichkeit, mehr Truppen zu rekrutieren) und trotzdem noch stark genug an der Front zu sein.
Der “Schlacht” Modus derweil spielt sich wie ein relativ traditionelles rundenbasiertes Strategiespiel, kann aber auch jederzeit durchsimuliert werden um etwas Zeit zu sparen wenn der Sieg sicher ist.

Beide Modi werden angereichert durch Karten, diese wunderbaren Dinge die jedes Spiel heutzutage braucht. In beiden Modi bekommt man ein Deck an Karten, die für einzigartige Effekte eingesetzt werden können, um das Spielgeschehen zu beeinflussen. Anders als die meisten Spiele mit Karten jedoch ist das Spiel, zumindest in der Kampange, kein Deckbuilding Spiel. Das Deck das ein Spieler im “Schlacht” Modus bekommt ist abgestimmt auf die individuellen Persönlichkeiten der jeweiligen Truppenanführer, während sich das Deck im “Königreich” Modus nach und nach durch Karten die man als Belohnung erhält aufbaut.
Also ja, trotz einer Ansammlung von Karten/Fähigkeiten mit ausserordentlichen Effekten wird man als Spieler weiterhin am meisten Strategisch gefordert, statt mit cleveren min/maxing (auch wenn das sicherlich nie schadet).

Immortal Realms erscheint diesen Herbst für PC, Konsolenversionen für Xbox, PlayStation und Switch sollen im Frühling 2020 folgen.

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