GC17 – Dungeons 3 – Erste Eindrücke

Neues Spiel der Serie Dungeons steht in den Startlöchern. Einige Neuerungen und Verbesserungen wurden während der Pressekonferenz bei Kalypso Media gezeigt.

Bei Kalypso Media wurde ein neuer Ableger der Reihe Dungeons präsentiert. Christian Wolferstetter von den Realmforge Studios zeigte während der Präsentation einige Gameplay Szenen aus dem kommenden Spiel. Bei Dungeons 3 handelt sich um ein Dungeon-Management Spiel, wie schon von den Vorgängern bekannt. Für die Leute, die es noch nicht gespielt haben, wäre der Titel am meisten mit der alten Spielereihe Dungeon Keeper vergleichbar. Man baut den eigenen Kerker mit unterschiedlichen Räumen aus, befehligt die Untertanen, trainiert die eigene Armee, verteidigt eigene Räumlichkeiten und bezwingt das Gute mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Zahlreiche Räumlichkeiten und Kreaturen sind für diese Zwecke vorhanden. Das Motto der Entwickler lautet „Größer, Besser, Böser!“.

Die eigene Unterwelt ausbauen und planen. Die hilfsbereiten (oder auch nicht) Schnodderlinge machen ihre Arbeit immer.

Im Vergleich zum Vorgänger werden viel mehr Inhalte vorhanden sein. Zum Beispiel wurde von der doppelten Anzahl der Kampagnenmaps gesprochen. Insgesamt beläuft die Anzahl der Karten auf 20. 20 ist auch die Zahl für komplett neue Räume, die man innerhalb der Dungeons bauen kann. Eine große Neuerung bringt auch ein Forschungsbaum mit sich mit: es gibt mindestens 80 erforschbare Punkte. Worauf sich die Spieler erfreuen dürfen: Der kooperativer Mehrspieler für zwei Leute und, wie aus den früheren Titeln bekannt, der kompetitiver Multiplayer-Modus zu viert. Das geschieht alles auf zufallsgenerierten Karten. Einziger Wermutstropfen: Der Coop-Modus kann nur auf den Gefechts- und Mehrspielerkarten bestritten werden.

Laut den Entwicklern knüpft die Story von Dungeons 3 direkt an den Vorgänger Dungeons 2 – A Game of Winter an und die Ereignisse laufen auf einem neuen Kontinent ab. Um das neue Spiel zu genießen, wird man die alten Teile der Serie nicht unbedingt durchgespielt haben müssen. Für die Kenner der Serie wird jedoch sehr viel Fanservice geboten.

Raus an die frische Luft, den tiefen des Kerkers und das Böse ans Licht bringen.

Insgesamt übernimmt man die Steuerung von drei Fraktionen. Hierbei handelt es sich um die Horde, Dämonen und Untoten. Jede Fraktion besitzt eigene Vor- und Nachteile, die man als Dungeon Lord im Voraus bedenken muss. Anders als im Vorgänger kann man jetzt alle Fraktionen gleichzeitig spielen. Die allbekannte Horde besteht aus wütenden Orks, Goblins und Naga. Bei den Dämonen kann man unter anderem auf Sukkubi und Imps zählen. Die Fans von skurrilen Zombie-Trash-Filmen setzen voraussichtlich auf die Armee der Untoten, die zum großen Teil sich aus Skeletten, Zombies und Lichs zusammensetzt. Die Einheiten leveln sich mit der Zeit durch das Bestreiten der Kämpfe immer weiter hoch. Als ein Art vierte Fraktion lassen sich auch die guten Helden der Oberwelt nach einer Festnahme während der Angriffe zum Bösen konvertieren und somit unsere Streitmacht bestärken.

Die Spielmechaniken in der Oberwelt wurden stark erweitert und überarbeitet. Somit hat man mehr Kontrolle über die eigenen Einheiten, um das Böse noch geschickter und tiefgründiger an der Oberfläche zu verbreiten. Vor allem sieht die Welt auch dynamischer und abwechslungsreicher aus: Burge, Sümpfe, Camps und neue „Inseln der Bösartigkeit“ schmücken die Landschaft. Die aktuelle Unity 3D Engine sorgt für eine tolle Darstellung dieser. Das alles ist wieder mit dem typischen Dungeons-Humor verpackt, durch die Sprecher Kevan Brighting und Monty Arnold vertont und ins Leben gerufen in deutscher und englischer Sprache.

Die Kämpfe an der Oberfläche nahe einer Burg.

Veröffentlichungsdatum ist auf den 14. Oktober geplant. Erscheinen wird das Spiel auf den physischen Datenträgern auf dem PC, PlayStation 4 und zum ersten Mal auf der Xbox One.

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Schlagwörter:Dungeons , gamescom