GC17 – Surviving Mars – Hands-On Preview

Haemimont Games, die kreativen Köpfe hinter der Tropico-Reihe oder Titeln wie Omerta und Victor Vran sind zurück.

Surviving Mars ist ein traditionelles Aufbau-Strategiespiel, mit einem SciFi-Setting ähnlich wie Anno 2205. Wie der Titel sagt spielt ihr auf dem Mars. Dabei ist es eure Aufgabe eine Kolonie zu entwerfen und schließlich nach und nach in Gänze zu realisieren. Um dieses Ziel zu erreichen baut ihr genretypisch Ressourcen ab, errichtet Gebäudestrukturen und haltet im Micromanagement eure Bewohner bei Laune. Daneben bietet der Titel auch noch einen Überlebens-Aspekt. Umweltkatastrophen, beispielsweise Sandstürme, Meteoriteneinschläge und weiteres gilt es irgendwie zu überstehen. Verhindert werden kann dies nicht aber Präventivmaßnahmen können das Schlimmste verhindern.

In der von uns spielbaren Alpha-Version war bereits eine erste kleine Basis-Station errichtet. Normalerweise wählt ihr zu Beginn aber erstmal eine Nation als Sponsor aus (unsere Voreinstellung war die USA) und schickt eine Rakete zum roten Planeten, um die ersten überlebenswichtigen Gebäude zu errichten. Mit Hilfe technischer Geräte wie Robotern, Drohnen und ferngesteuerten Rovern wird der Planet erkundet und bebaut. Anfangs sollten lebensnotwendige Anlagen für Wasseraufbereitung oder Sauerstoffherstellung errichtet werden. Auch Fabriken für den Abbau von Ressourcen und der Energiegewinnung sind unerlässlich, da ihr sonst schnell an die Grenzen stoßt.

In eurem „Dome“, sozusagen die Hauptbasis, welche mit einer Kuppel geschützt ist, werden dann bewohnbare Anlagen, Forschungszentren, Bars, Restaurants, Supermärkte und weiteres erbaut. Eben alles, was der normale Mensch für ein zufriedenes Leben benötigt. Und das ist ziemlich wichtig. Sobald ihr die ersten Pioniere in eurer Station habt, könnt ihr ihnen Aufgaben zuweisen. Wichtig ist, dass ihr die Interessen der Leute beachtet. Ein Arbeiter wird kaum darüber erfreut sein täglich Überstunden zu absolvieren. Daher ist es wichtig, dass ihr den Leuten gewisse Ausgleichsmöglichkeiten bereitstellt. Dies funktioniert zum Beispiel mit Gebäuden wie einer Bar, in der ein Arbeiter Abends noch ein Bierchen trinken kann. Ignoriert ihr dies, werden Werte wie der geistige Zustand, die Gesundheit oder Zufriedenheit beeinflusst. Letztlich kann dies zur Abreise der Siedler oder im schlimmsten Fall sogar zum Suizid führen.

Der Titel wird keine Kampagne bieten. Stattdessen setzt Entwickler Haemimont Games auf eine Sandbox. Die Spieler können somit selbst entscheiden, was sie auf dem Planeten erreichen möchten. Der Weg ist eben das Ziel. Einen kleinen Anreiz bieten aber die sogenannten Meilensteine,welche von eurem Sponsor erhoben werden und euch kleine Boni bringen.

Die Testminuten haben ausgereicht um uns zu zeigen, dass Surviving Mars ein äußerst komplexes Spiel werden wird, dass Genrefans etliche Stunden unterhalten kann. Wir sind gespannt und werden die Entwicklung im Auge behalten.

Surviving Mars wird im nächsten Jahr für PlayStation 4, Xbox One und den PC erscheinen.

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Schlagwörter:gamescom , surviving mars