Falls ihr Teil 1 noch nicht gelesen habt, findet ihr ihn hier.

Gift of Parthax

In Gift of Parthax ist es Arifs Aufgabe, seinen besten Freund zu retten. Zu diesem Zweck muss der junge Zauberer mächtiger werden und begibt sich zur Arena von Atixa. Die Arena ist auch zugleich das Hauptaugenmerk des Titels. Dort müssen über verschiedene Saisons hinweg Gegnerwellen vernichtet werden, um am Ende das titelgebende Geschenk von Parthax zu erhalten.

Vom Gameplay her ist das Spiel auf den ersten Blick recht simpel gehalten, auf den zweiten jedoch sehr komplex. Als Arif habt ihr in der Arena vier verschiedene Slots für Zauber, sowie einen weiteren Slot für eine besondere Fähigkeit. Diese gilt es clever und geschickt zu kombinieren, damit ihr euren Gegnern das Fürchten lehren könnt. Der 2D top-down Fighter ist in einem ansprechenden Gothic Pixel-Stil gehalten und soll im dritten Quartal 2018 für den PC und Mac erscheinen.

 

Re-Legion

Ein weiterer Titel, der für den PC im Herbst diesen Jahres erscheinen soll, ist Re-Legion. Das Cyberpunk-RTS ist zwar keine Neuerfindung des Genres, wirkt aber aufgrund seines Settings und der Prämisse dennoch interessant. In einer düsteren Cyberpunk-Welt mit dystopischer Atmosphäre schlüpft der Spieler in die Rolle eines Propheten, der dabei ist, seinen eigenen Kult aufzubauen. Statt dem üblichen Ausbilden von Soldaten in Kasernen nutzt ihr die Überzeugungskraft des Propheten und konvertiert Bürger, damit diese fortan für eure Sache kämpfen. Eine durchaus nette Abwechslung zum sonstigen Standard in Echtzeit-Strategiespielen. Der Titel soll im Weiteren eine an das erwachsene Publikum gerichtetete Handlung bieten, die mit schwerwiegenden moralischen Entscheidungen aufwartet. Genretypisch wird es sowohl einen Einzelspieler- als auch Mehrspielermodus geben.

 

Stygian: Reign of the Old Ones

Unser Highlight des Line-Ups von 1C Company war mit Sicherheit Stygian: Reign of the Old Ones. Das Spiel reiht sich neben The Sinking City und Call of Cthulhu als ein weiterer Titel ein, der sich von H. P. Lovecrafts Welten inspirieren lies. Das Rollenspiel wurde bereits 2016 über Kickstarter finanziert und konnte durch 2.613 Backer eine Summe von 73.742€ erreichen.

Das Rollenspiel dreht sich wie bereits erwähnt um das Universum aus den Werken von Lovecraft. Euch wird also jede Menge Horror und Wahnsinn erwarten. Neben der Umgebung sind auch Gegner und Handlung stark vom Autor inspiriert. Die Geschichte ist in der Stadt Arkham angesiedelt, wo ein Jahr zuvor die Old Ones erwacht sind und die Erde dem Ruin nahe gebracht haben. Ihr wählt zu Beginn euer Geschlecht und Alter, sowie eine von acht Klassen aus, welche auf Archetypen der 1920er Jahre, wie einem Detektiv, Akademiker oder Aristokraten basieren. Desweiteren erstellt ihr eine Hintergrundgeschichte, die euch sowohl Boni als auch Mali auf bestimmte Statuswerte wie Psychologie oder Okkultismus gibt, aber auch eure kritischen Trefferwerte senken oder erhöhen kann. Nach der Auswahl der Weltanschauung gilt es anschließend das Gesicht eures Charakters und den Namen zu bestimmen. Letztlich verteilt ihr mehrere Fertigkeitspunkte auf Kategorien wie Agilität, Wille und Präsenz oder auch Fähigkeiten wie Waffenkunde, Medizin, Nahkampf und etliche mehr. Eine abschließende Übersicht zeigt euch sorgfältig gelistet noch einmal alle ausgewählten Rubriken eures Charakters, die sich schließlich in gewisser Weise auf Statuswerte, Fähigkeiten, Dialogoptionen und Gameplay auswirken, sodass ein äußerst komplexes Rollenspiel entsteht.

Im schönen handgezeichneten Stil gilt es nun den Wahnsinn von Arkham zu überleben. Und zwar wortwörtlich. Der Geisteszustand und der Verstand eures Charakters hat große Auswirkungen darauf, welche Dialogoptionen vorhanden sind und wie euch die Umgebung wahrnimmt. Auch eure Taten bleiben den NPCs in Erinnerung. So gibt es zum Beispiel Fraktionen im Spiel, die sich merken, wie ihr euch ihnen gegenüber verhalten habt. Tötet ihr einen der ihren, werden sie von nun an Jagd auf euch machen.

Während Story und Charaktere also von Lovecraft inspiriert sind, erinnern die rundenbasieren Kämpfe des Rollenspiels eher an Heroes of Might and Magic. In diesen findet ihr Mitstreiter und Gegner auf hexagonalen Feldern wider, habt eine bestimmte Anzahl an Punkten, die ihr für Bewegung oder Angriffe ausgeben könnt. Erwartet allerdings nicht, dass ihr durch die Kämpfe einfach durchrusht. Zwar sind sie nur spärlich zu finden, dafür allerdings umso fordernder. Bis ihr den Titel spielen könnt, wird es allerdings noch ein paar Monate dauern. Nächstes Jahr soll Stygian dann endlich für den PC, Mac und Linux erscheinen.

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