Entwickler Mysticgg zeigte uns auf der Gamescom den Titel Velocity Rage. Dieser ist schneller erklärt als gemeistert: Der Spieler klemmt sich hinter das Steuer eines von mehreren Autos und versucht, auf Platz 1 zu landen. Wie er das schafft hängt grundsätzlich vom jeweiligen Modus ab. Uns wurden klassische Rundenrennen sowie der Sprint-Modus vorgestellt, in welchem man lediglich ein weit entferntes Ziel als Erster erreichen muss.

Das Highlight und der Kern des Spiels ist aber nicht das Fahren als solches. Dem Spieler stehen viele verschiedene Items und Fähigkeiten zu Verfügung, mit welchen er andere Autos zerstören, sich selbst boosten oder sich vor Raketen schützen kann. So gibt es unter anderem eine Lebensanzeige. Ist diese geleert, wird man zwangsweise zurückgesetzt. Das kostet Zeit und kann in den rasanten Rennen über Sieg und Niederlage entscheiden.

Jeweils vier Items werden am unteren Rand des Displays eingeblendet und können, abhängig von den dafür notwendigen Aktionspunkten, benutzt werden. Sie unterliegen danach jedoch einer Abklingzeit, werden allerdings auch nach Benutzung durch andere, vorher ausgewählte Items ausgetauscht. Dadurch kommt keine Langeweile auf, ebenso werden monotone Rennen praktisch ausgeschlossen. Der besondere Reiz besteht im geschickten Management der Fähigkeiten. Sowohl die Defensivitems (zum Beispiel in Form von einem Schutzschild, Minen oder Heilung) als auch Offensivitems (unter anderem Raketen, Maschinengewehre oder Laser) wollen gekonnt und nicht willkürlich eingesetzt werden. Damit diese jedoch geschickt verwendet werden können, sollten diese bereits vor dem Rennen in einer Art Kartendeck zusammengestellt werden.

Grafisch und auch technisch kann das Spiel natürlich nicht mal ansatzweise mit Triple A-Rennspielen mithalten. Muss es aber auch gar nicht, denn auch ohne Spitzengrafik wird man mit Velocity Rage einen spaßigen Taktik-Action-Racer erhalten, den man sowohl alleine als auch mit Freunden spielen können wird – online und im geteilten Bildschirm. Darüber hinaus beinhaltet das Spiel einen coolen Soundtrack, der zu den postmodernen Strecken sehr stimmig wirkt.

https://www.youtube.com/watch?v=eCPVcZEYXiM

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