Indie-Titel Preview: Black the Fall

Tolle atmosphärische Mischung aus Limbo und Abes Oddysee

Ich möchte euch heute ein Indie Spiel vorstellen, welches  von Sand Sailor Studio entwickelt wurde und von Square Enix vertrieben wird.

Black The Fall ist ein sehr atmosphärisches Spiel, das mit minimalistischem Design und  Puzzleelementen gespickt ist. Man spielt einen bis jetzt namenlosen Helden, der sich durch unterschiedliche Areale kämpfen muss. Dies geschieht entweder lautlos von einer Deckung zur nächsten oder mit der Hilfestellung anderer Insassen, welche sich mit einem Gerät (einer Art Fernbedienung) bewegen lassen und verschiedene Aktionen ausführen können.

Hier soll der „Kollege“ in die Pedale treten und beim Lösen der Rätzels helfen.

Einige Puzzles müssen mehr als zwei- oder dreimal wiederholt werden, damit man sie richtig versteht und weiß, was zu tun ist. Dafür hat man dann den tollen „Ahhhh!“ Moment, sobald man das Puzzle gemeistert hat! Oft müssen viele Herangehensweisen auch einfach ausprobiert werden, um herauszufinden, wie man voran kommt. Ziemlich früh bekommt man ein Gerät, mit welchem man die anderen Insassen aus der Ferne steuern und später auch Aktionen an Bedienelementen durchführen lassen kann.

Im Laufe des Spiels hilft dem Protagonisten ein hundeähnlicher Roboter. Dieser ist eigentlich ein Haustier der Gegner im Spiel, lässt sich aber mit der Fernbedienung umprogrammieren und hilft dann dem Spieler auf seiner Reise.

Unser bester Freund, der „Hunderoboter“.

In der von mir getesteten Presse-Version hatte das Spiel bereits eine Controllerunterstützung und war somit recht gut spielbar. Leider war die Version noch recht kurz gehalten, hat aber trotzdem gut vermitteln können, wie das Spiel in der fertigen Version aussehen mag. Hier und da gab es ein oder zwei Hänger in der Engine. Diese waren aber so kurz, dass sie auf den Spielfluss nicht wirklich störend wirkten und auch nicht zu einem Versagen führten.

Sehr viel grau-in-grau und schön bedrückender Endzeitstimmung.

Das Gameplay erinnert mich an das Spiel Oddworld: Abe’s Oddysee, das Design und die Atmosphäre hätten jedoch eher von Limbo stammen können. Viele dunkle Farben, viel schwarz und grau. Diese Farbgebung zieht einen sehr gut in das Szenario, in welchem sich das Ganze abspielt.

Fazit:
Ich persönlich liebe solche Spiele – Ja! Mir hat Black the Fall viel Spaß gemacht, stellenweise aber auch viel Kopfzerbrechen bereitet! Jetzt hab ich Lust Abes Oddysee rauszukramen …

 

Auf unserem YouTube-Kanal findet ihr das Video mit einem einstündigen Gameplay von Black The Fall:

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Schlagwörter:Black The Fall , Square Enix