ZED-conomy

Tripwire Interactive, die Macher der Reihen Killing Floor und Red Orchestra, könnten sich kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt ausgesucht haben, um ihr kommendes Update ZED-conomy vorzustellen: Der Shitstorm bezüglich Payday 2 ist noch frisch und auch die Einführung von Skins bei Rust hat ein wenig Wellen geschlagen, hielt sich aber in Grenzen. Dennoch dürfte es wirklich […]

Dawid Gryndzieluk · 24. November 2015

Tripwire Interactive, die Macher der Reihen Killing Floor und Red Orchestra, könnten sich kaum einen ungünstigeren Zeitpunkt ausgesucht haben, um ihr kommendes Update ZED-conomy vorzustellen: Der Shitstorm bezüglich Payday 2 ist noch frisch und auch die Einführung von Skins bei Rust hat ein wenig Wellen geschlagen, hielt sich aber in Grenzen. Dennoch dürfte es wirklich niemanden überraschen, dass Killing Floor 2 kosmetische Items einführt, schließlich finanzierte sich der Vorgänger exakt auf diese Weise, nur dass die Zusatzcharaktere eben wie DLC verkauft wurden; der Erlös sorgte trotzdem für laufend Content Updates über Jahre hinweg.

Tripwire werden nicht müde zu betonen, dass die kommenden Mikrotransaktionen nur eine alternative Optik bieten. Speziell nach dem Payday 2-Desaster, das kostenpflichtige Waffen mit Stat Boosts brachte, versucht man, vorsichtig zu sein. Klar ist, dass die Umsätze zum Teil an Tripwire gehen, die damit die weitere Entwicklung von Killing Floor 2 über Jahre hinweg finanzieren, und zum anderen Teil an Modder, die eigene Modelle und Texturen für die Verwendung ingame erstellen.

Für eine detaillierte und etwas verwirrende Übersicht der Skins, Klamotten, Drops und ihrer Akquirierungsmöglichkeiten, besucht einfach die entsprechenden Seiten von Tripwire: