State of Mind – gamescom Eindruck & Fazit des dystopischen Sci-Fi-Thrillers

Mit The Moment of Silence hat Martin Ganteföhr bereits bewiesen, dass er Sci-Fi-Adventure drauf hat. Sein neuestes Werk spricht im Wesentlichen dieselbe Zielgruppe an.

Auf der gamescom 2016 gewährte uns Martin Ganteföhr einen Einblick in sein neuestes Projekt State of Mind. Dabei handelt es sich um ein 3rd Person Adventure, das in einer düsteren Zukunft eines zerstörten Berlins im Jahre 2048 spielt. Der Journalist und Luddit Richard Nolan wurde einem unfreiwilligen Bewusstseinsupload unterzogen, das aufgrund diverser Fehler dafür sorgte, dass er im wahrsten Sinne gebrochen wurde. So befindet sich eine Version seiner selbst in der herkömmlichen Welt und ein anderes, unvollständiges Ich in einer alternativen Realität. Seine Aufgabe wird es von nun an sein, sich und seine Familie wieder zusammenzuführen.

Der Grafikstil des Spiels ist sehr ansprechend. So wirkt die Welt wirklich überraschend detailliert wenn sich die Flammen eines brennenden Gebäudes im Wasser auf dem Asphalt der Straße widerspiegeln. Lediglich die menschlichen Charaktere sind als ausschließlich eckige Figuren bewusst unrealistisch gestaltet und wirken wie aus Holz geschnitzt. Dies soll einerseits das zersplitterte Wesen des Protagonisten unterstreichen und ist letzten Endes 2natürlich auch eine Frage des Budgets.

Im Dialog mit Menschen und Robotern gibt es diverse unterschiedliche Antwortmöglichkeiten. Die Entscheidungen, die ihr trefft, werden einen gewissen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen haben. Auf die Frage, ob dies schließlich auch zu verschiedenen Enden führen wird, konnte uns Martin Ganteföhr keine verbindliche Antwort geben. Im Übrigen wird es problemlos möglich sein, zwischen beiden Welten hin und her zu switchen.

Mein Eindruck von State of Mind war durchweg positiv und ich würde es jedem empfehlen, der spannende Adventure liebt, die ihren Fokus auf der Geschichte haben. Eine Geschichte, die sich über das Zusammenfinden zersplitterter Dinge dreht. Denn Berlin als ehemals getrennte Stadt wurde dementsprechend auch nicht rein zufällig ausgewählt.

Wann der Titel genau erscheinen wird, ist bislang noch nicht bekannt. Jedenfalls soll er für PC, MAC, PS4 und Xbox One veröffentlicht werden.

 

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