Test – Carmageddon: Max Damage

Mit Carmageddon: Max Damage meldet sich die Serie nach gut 17 Jahren zurück auf den heimischen Konsolen. Was wird uns dieses Mal geboten und wird die Serie würdig fortgesetzt?

Carmageddon feierte sein Debüt bereits 1997, seit dem erschienen für PC und Konsolen einige Fortsetzungen. Das Entwicklerstudio Stainless Games bringt nun eine neue Fortsetzung mit dem Untertitel Max Damage auf den Markt. Ob es dabei wirklich um die maximale Zerstörung geht, erfahrt ihr im folgenden Test.

Spielmodis

Das Spiel bietet einen Karriere-Modus, in dem es darum geht, in verschiedenen Arenen bestimmte Punkte zu erreichen. Dabei kann man die Strecke mit dem Abfahren der gesetzten Checkpoints beenden oder alle Gegner bis zur totalen Zerstörung rammen und als Letzter das Rennen gewinnen.
Es gibt einen Online-Modus, mit dem ihr mit bis zu sechs Spielern gegeneinander fahren könnt und euch somit messen könnt. Carmageddon ist natürlich nicht nur für die irren Renn-Elemente bekannt, sondern auch für die Möglichkeit, Lebewesen zu überfahren und somit Punkte zu sammeln. Natürlich aber sind auch Stunts ein wichtiges Element im Spiel. So sammelt man auch viele Punkte, indem man verrückte und aufwändige Stunts im Spiel absolviert. Natürlich ist auch da die totale Zerstörung im Vordergrund.

Technischer Feinschliff erwünscht

Das Spiel ist technisch einwandfrei, läuft stabil und gut. Leider sind die Ladezeiten der Rennen teilweise sehr lang. So muss man vor dem Start eines Rennens locker eine Minute warten, bis es dann endlich losgehen kann.

Auch die Steuerung wirkt sehr träge und ungenau. Driften in Kurven hingegen geht sehr leicht von der Hand und wirkt gut abgestimmt. Das Handling der Fahrzeuge selbst ist oft jedoch eine Geduldsprobe und sorgt schnell für eine Menge Frust. Was als Fahrt durch eine Kurve geplant ist, endet oft in einer 180 Grad Drehung.

Mit dem rechten Analog-Stick lässt sich die Kamera einstellen und man kann sich umschauen, wenn man eine ruhige Hand hat und ein wenig Übung investieren möchte. Die Kamera ist leider sehr empfindlich und oft unbrauchbar.

Soundtrack

Ein Soundtrack gibt den Ton im Spiel an, das ist auch hier der Fall. Die Entwickler haben uns hier eine interessante Palette an Musikstücken spendiert, die den Spielspaß noch ein wenig unterstützen. Zwischen Heavy-Metal und harten Elektro-Sounds, wird einem hier eine Menge geboten.

Wer’s mag

Das Spiel ist bekannt für seine stumpfe Gewalt. Dies setzt natürlich den Ton des Spiels und ist Teil der Welt vnm Carmageddon. Die Rennstrecken bzw. Areale, in denen man das Rennen bestreitet, sind voll mit Menschen, die ihren Tätigkeiten nachgehen und sich von A nach B bewegen. Auch wenn Brutalität in Videospielen immer mit Humor genommen werden sollte, wirkt es in Carmageddon oftmals doch sehr plump und unnötig. Gerade alte Damen mit Rollator oder Menschen im Rollstuhl hätte man auch sehr gut auslassen können und wirken einfach nur provozierend und dumm.

Fazit

Carmageddon: Max Damage macht Spaß und nimmt einen mit in eine andere Welt, in der Gewalt und Zerstörung auf der Tagesordnung steht. Technisch ist das Spiel in Ordnung, könnte aber an einigen Stellen verbessert werden. Vor allem die Steuerung, die das wichtigste Element im Spiel ist, könnte noch einige Verbesserungen vertragen und würde das Spiel deutlich verbessern. Große Levels, ein cooler Soundtrack und die Vielfalt der Möglichkeiten in den jeweiligen Levels waren wirklich gut und angemessen.

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