Test – Concept E 450 Digital „5.1-Set“

Vor wenigen Tagen quittierte mein altes 5.1 System den Dienst und lies mich förmlich im Regen stehen, die Partie Destiny musste also ohne Ton auf der Venus abgeschlossen werden und danach ging ich auf die Suche nach einem würdigen Nachfolger.

Vor wenigen Tagen quittierte mein altes 5.1 System den Dienst und nach kurzer Recherche auf Teufel.de befanden sich drei Systeme in der engeren Auswahl. Der Telefonsupport empfahl mir als Gamer das Concept E 450 Digital. Ebenfalls klärte man mich über mein uneingeschränktes 8 Wochen Rückgaberecht auf, sollte ich also nicht zufrieden sein, kann ich es ohne Wenn und Aber zurückschicken, warum also nicht?

Am Montag bestellt, am Dienstag wurde es versandt und am Mittwoch ächzte der Postbote vor meiner Tür, das 31kg schwere Paket machte ihm sichtlich zu schaffen. Freudestrahlend erlöste ich ihn von den Paketen und machte mich auf ins Spielzimmer.

Bedienung

Kaum waren die Pakete dort angelangt und geöffnet, ging es bereits ans Aufbauen. Da mein altes 5.1 System nur den Platz frei machen muss und die Kabel bereits liegen, musste nur der XXL-Downfire-Subwoofer aufgestellt, meine alten Satellitenboxen gegen die Neuen ausgetauscht werden und ich konnte direkt loslegen. Anstatt eine Fernbedienung mit X-Funktionen zu liefern, kommt das Concept E 450 Digital mit einer Puk-Fernbedienung daher, welche über die minimalistischen Funktionen An/Aus, Laut/Leise, Mute und Eingangsquellenwahl verfügt. So schnell wie das System aufgebaut war, ließ es sich auch einrichten, das funktioniert über das Kontrollpanel auf der Vorderseite des Subwoofers und erweist sich als kinderleicht. Allerdings gibt es dadurch, außer der Lautstärke-Konfiguration für die einzelnen Boxen, auch keinen weiteren Equalizer / Soundprofile.
1 von 2 Punkten erreicht.

Qualität

Nach der ersten Einrichtung wollte ich direkt das neue Sounderlebnis testen und habe erst einmal per Bluetooth Bohemian Rhapsody gestreamt und war mehr als positiv überrascht. Sämtliche Höhen und Tiefen kamen kristallklar herüber, es gab nichts zu bemängeln. Auch weitere Tests mit Acapella, Dubstep, Metal und Klassik ließen keine Wünsche offen. Wunderbar klare Stimmen, hervorragende Hochtöne und krasse Bässe, wie schon lange nicht mehr erlebt, erfüllten mein Spielzimmer. Zum Glück waren Vormittags keine Nachbarn vor Ort, denn ich bin mir sicher, dass bei der Lautstärke sich die ein oder anderen beschwert hätten. Selbst bei voller Lautstärke gab es keine Qualitätseinbußen, kein Rauschen, kein Klackern, kein Fiepen, nichts – mit anderen Worten perfekt! Lediglich in dem unteren Viertel der Lautstärke verliert der Klang ein wenig an Substanz, aber das ist nicht sonderlich schlimm, im Gegenteil, wenn ich gerade leise zocken will / muss, sollen nicht noch die Bässe durchs ganze Haus schallen. Außerdem kaufe ich mir kein Teufel-System, um leise Musik zu hören.
2 von 2 Punkten erreicht.

Verarbeitung

Schon beim Auspacken der Pakete fällt die robuste Verarbeitung positiv auf. Das System ist in einem edlen mattschwarz gehalten und trifft damit genau meinen Geschmack. Bei den Satelliten hat man sich für schwarzes Lochblech entschieden und die Klangkörper weisen ein gutes Gewicht auf und wirken somit sehr solide. Im Subwoofer, dem Herzstück des Systemes, steckt auch das Kontrollpanel, welches akkurat auf Toucheingaben reagiert. Beim Schütteln der Komponenten raschelt nichts, es ist kein Klimpern zu hören und ich kann beruhigt davon ausgehen, dass alles fest an seinem Platz verarbeitet ist und keine Schraube locker hat.
2 von 2 Punkten erreicht.

Ausstattung

Zusätzlich zum eigentlichen System legt Teufel bei der Lieferung auch noch ein passendes USB-Kabel und 30m 2-poliges Audiokabel bei, eindeutig ein feiner Zug. Am Subwoofer selbst findet ihr Anschlussmöglichkeiten für so gut wie jedes verwendete System im Gamingbereich, einzig und allein ein HDMI-Anschluss fehlt, somit muss die Wii / WiiU per zusätzlichem Adapter eingespeist werden. Ebenfalls integriert ist ein Bluetooth Adapter mit aptX-Codec und somit kann auch direkt Musik vom Smartphone aus gestreamt werden. Dank der internen 5.1 USB-Soundkarte kann auch jedes Notebook direkt angeschlossen werden, damit auch Filme und Musik in perfektem Surround-Sound abspielbar sind.
2 von 2 Punkten erreicht.

Preis-Leistung

Mit 599,99 Euro liegt das Concept E 450 Digital in der Mittelklasse für ein 5.1 System. Wobei ich an dieser Stelle anmerken muss, dass ich ein absolutes Schnäppchen machen konnte, zum Zeitpunkt meiner Bestellung hatte Teufel ein 15 Prozent Rabattangebot, kam also auf 509,99 Euro. Für die erbrachte Leistung und Qualität ist das einfach ein unschlagbarer Preis! Auf Nachfrage hin konnte ich erfahren, dass solche Angebote auch häufiger vorkommen. Augen offen halten lohnt sich also definitiv.
2 von 2 Punkten erreicht.

Fazit 9 von 10 Punkten erreicht

Das System ist bombas(s)tisch! Ich ging davon aus, dass Teufel gute Soundsysteme produziert und wurde sogar noch positiv überrascht. Bei dem Concept E 450 Digital kann einfach kein Gamer etwas falsch machen. Wer also sein altes System austauschen will oder komplett auf 5.1 upgraden, dem kann ich nur eine klare Kaufempfehlung geben. Sollte das System dann doch nicht gefallen, kann es innerhalb von acht Wochen ohne Wenn und Aber wieder zurück geschickt werden.

Kommentare

Schreibe ein Kommentar!