Test – HUE

Mit Hue treiben es die Entwickler von Fiddlesticks bunt. Wir haben uns angeschaut, was der knuffige Plattformer zu bieten hat.

„Liebster Hue,

Oh, ein furchbares Unglück befiel mich.
Ich fühle mich entsetzlich, dich die ganze Zeit alleine gelassen zu haben.
Der falsche Dr. Grey versuchte, das ringförmige Spektrum zu stehlen – ein von mir entwickelter Ring, um Farben anders wahrzunehmen und zu verändern.“

So beginnt der Einstieg in die virtuelle Welt Namens Monowelt, entwickelt von Fiddlesticks Studio und Curve Digital. Direkt bei Spielbeginn wird, in Form eines Briefes offenbart was geschehen ist.
„Liebster Hue,
Oh, ein furchtbares Unglück befiel mich.“
verrät der Brief welcher von Hue´s Mutter verfasst wurde.
„Der Ring … er zerbrach in mehrere Teile, wodurch weit und breit farbige Splitter verteilt wurden.“

„Ich hoffe, dass du die Überreste des Ringes finden konntest.“

Und das ist schon alles, was man zu Beginn erzählt bekommt und vorerst wissen muss.
Hues Mutter ist durch einen experimentellen Farbton unsichtbar und kann nicht mit euch kommunizieren. Deshalb sind in Monowelt mehrere Briefe verteilt, über die sich sie sich mitteilt.

Der besagte Ring zerbrach in acht verschieden farbige Splitter, welche durch das Bewältigen von unterschiedlichen Aufgaben und zahlreichen Level gefunden werden müssen. Die Splitter verändern den kompletten Hintergrund, dadurch heben sich Gegenstände und Hindernisse farblich ab. Nun ist das Interagieren mit Hindernissen und Gegenständen, wie verschiebbaren. Kisten, Ballons, Felsen oder zerfallenden Steinen, möglich. Trifft man zum Beispiel auf einen blauen großen Felsen, muss mit dem rechten Stick das Farbrad geöffnet werden und die blaue Farbe gewählt werden. Nun ändert sich der Hintergrund in blau, der Felsen ist verschwunden und das Hindernis ist somit ebenfalls verschwunden.

Steigt die Anzahl der Farben, werden die Rätsel sowie die zu bewältigenden Aufgaben schwerer und umfangreicher. So kann es vorkommen, dass der Hintergrund mehrmals gewechselt werden muss, da man einen Berg nach oben läuft und Felsen mit unterschiedlichen Farben einem entgegen rollen. Aufgrund der Größe kann man nicht über die Felsen springen oder diesen ausweichen und so muss mehrmals sehr schnell der Hintergrund gewechselt werden, damit man nicht überrollt wird. Stellenweise ist hier richtiges Timing gefordert.

Zwischen vielen actionreichen Phasen gibt es auch immer wieder ruhige Momente wo man Zeit hat die Spielwelt zu erkunden und sich in Ruhe umzusehen.

Hue ist übrigens auch ein Spiel für farbenblinde Menschen! Es ist möglich in den Einstellungen diesen Modus zu aktivieren und zu den Farben werden dazu noch Symbole angezeigt.

Fazit

Die Rätsel wechseln sich ab, die Hintergrundmusik ist angenehm und keinesfalls störend. Die 2D Grafik von HUE ist einfach, aber sehr schön, vor allem durch den einfachen Zeichenstil.HUE erschien am 30.08.2016 auf der PlayStation.

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