Test – Lifeless Planet

Ein Blick zu den Sternen, endlose Weiten. Wer beginnt nicht direkt, von Planeten, Universen und […]

Ein Blick zu den Sternen, endlose Weiten. Wer beginnt nicht direkt, von Planeten, Universen und endlosen Galaxien zu träumen? Das Sci-Fi Genre ist einfach nicht kaputtzukriegen, ganz im Gegenteil, es wird immer intensiver und spannender. In Zeiten von SpaceX auch kein Wunder, dass das Weltall uns immer wieder so fesselt.

Mit Lifeless Planet wird dieses Thema noch ein weniger weiter durchleuchtet und bringt euch in eine sehr unangenehme Situation, die so schnell niemand wirklich erleben möchte. Aber worum geht es eigentlich?

Du und deine Kapsel

Der Puzzle-Plattformer Lifeless Planet erschien bereits 2016 auf PC, 2015 für Xbox One und nun endlich auch für PlayStation 4. Das Abenteuer spielt auf einem verlassenen Planeten, auf dem ihr euch nach dem Absturz eurer Kapsel zurechtfinden müsst.

Das Spiel spart sich hier eine endlose Vorgeschichte oder aufwändig generierte Videosequenzen und kommt direkt zur Sache. Beinahe zu wenig, möchte man meinen und vermisst etwas das Drumherum, um ein besser in die Geschichte eintauchen zu können. Aber mit jedem Schritt, den ihr auf dem Planeten wagt, erfahrt ihr immer mehr über das Wieso und Warum. Seid ihr aus dem abgestürzen Kapsel gestiegen, müsst ihr euch auf die Suche nach einer Crew machen, welche scheinbar irgendwo in eurer Umgebung sein sollte.

Das Spiel bietet die Möglichkeit, euch frei in einer großen Welt zu bewegen, Gegenstände zu bewegen und einzusammeln. Dabei ist vor allem das Einsammeln von Logfiles sehr wichtig, um mehr über das Geschehen zu erfahren.

 

Einsam, aber niemals allein

Habt ihr das Spielprinzip einmal verinnerlicht, kommt schnell der Durst nach mehr Wissen und Aufklärung auf. Genau dies ist auch der Antrieb des Spiels und man sucht alles nach neuen Logfiles ab. Schnell wird klar, dass der so leblose Planet gar nicht so einsam und verlassen zu sein scheint, wie man es zunächst glaubt. Ein Grund mehr, Genaueres darüber zu erfahren und sich auf die Suche nach dem Kern der Wahrheit zu begeben.

Technische Hürden trotz Minimalismus

So schön das Abenteuer auch ist, hat es leider an einigen Ecken noch ein paar kleine Details, die hätten runder laufen können. Die Steuerung wirkt an einigen Stellen unnötig ungenau. Außerdem haben einige Logfiles keinen Inhalt, wo nicht ganz klar ist, ob es sich dabei um einen Fehler, oder einfach um ein tatsächlich leeres Logfile handelt.

Jump’n Run trifft auf Adventure

Lifeless Planet möchte ein sehr einfaches Spiel sein und schafft es auch. Das Spiel glänzt kaum durch komplexe Rätsel oder aufwändiges Level-Design. Viel mehr ist es die Atmosphäre, das Unbekannte und der Drang nach der Wahrheit, die das Abenteuer so einzigartig machen. Filme über Planeten, die bereist werden, gibt es sehr viele, aber das Entwicklerteam Stage 2 Studios möchte hier eine kleine aber feine Geschichte erzählen. Auch in Sachen Soundtrack gibt es einige schöne Momente, so wurde auf eher ruhige und imposante Musiken gesetzt, die das Abenteuer wunderbar unterstreichen.

Fazit

Lifeless Planet ist toll und macht Spaß. Wenn man keine komplexe Story erwartet und den Entdeckerdrang in sich hat, wird man jedoch viel Freude damit haben. Das Spiel bietet, neben dem Spiel selbst, keine weiteren Bonis oder Nebenmissionen, was etwas schade ist. Dennoch ist das Spiel rundherum gelungen und man kann ein tolles und packendes Abenteuer genießen. Vor allem das innovative Setting des Spiels machen Lust auf mehr.

Getestet wurde die PlayStation 4-Version.

Kommentare

Sag deine Meinung!

Schlagwörter:lifeless planet