Test – PaRappa the Rapper

Der rappende Hund PaRappa ist wieder zurück auf der PlayStation.

Machen wir einmal eine Zeitreise um sage und schreibe 21 Jahre. Im Jahr 1996 erschien der Rappende Hund namens PaRappa erstmals und exklusiv auf der PlayStation 1. Eine Mischung aus Geschicklichkeit und Musikspiel. Nun ist Parappa wieder zurück auf der PlayStation in vierter Generation. Wie gut tut diese Frischzellenkur dem schon damals sehr beliebten Spiel auf der heutigen Generation der Sony Konsole?

PaRappa.. the Rapper?

Die Hauptfigur PaRappa, in die der Spieler schlüpft, hat es wirklich nicht leicht. Er möchte das Herz einer Blumen-Dame mit dem Namen Sunny Funny erobern. Zu allem Überfluss muss er sich gegen einen anderen Verehrer mit dem Namen Joe Chin wehren. Wie im wirklichen Leben, ist dieses Unterfangen selbstverständlich kein Kinderspiel und birgt gewisse Hürden. So entschließt PaRappa, seine Angebetete mit dem Lernen von gewissen Dingen wie Kung Fu, Autofahren oder dem backen eines Kuchen zu beeindrucken. Diese Passagen sind es, die der Spieler mit Hilfe von rhythmischem Tastendrücken durchführen und meistern muss. So ist die erste Station von PaRappa das Dojo von Meister Zwiebel. Wie in allen Levels gilt es, den Gesang und Bewegungen der Figur nachzumachen, wobei der Spieler lediglich die Tastenfolge des Lehrers nachmachen muss.

Während die ersten Level noch sehr einfach zu meistern ist, wird es zum Ende hin doch um einiges schwieriger und man muss immer schnell bei der Sache sein.

Parappa muss seine erste Aufgabe bei Meister Zwiebel bewältigen.

I Gotta Believe!

Das Spiel ist in Sachen Umfang sehr reduziert und konzentriert sich lediglich auf die Hauptgeschichte und bietet keine weiteren Bonusinhalte. Mehr benötigt das Spiel auch nicht. Dafür bekommt man jedoch eine niedliche kleine Geschichte mit spaßigen Gameplay geboten. 

Das 1D Spiel in einer 3D-4K-Welt

Das Spiel erschien bereits 1996 auf der PlayStation 1 in Japan, 1998 dann auch in Europa und ist seitdem das Maskottchen von Sonys Konsole gewesen. Auch wenn die Figuren farbenfroh sind, haben sie keinerlei Substanz, denn sie sind hauchdünn wie ein Blatt Papier. Man hat sich damals absichtlich gegen Polygon-Figuren entschieden, was dem Spiel noch das gewisse Etwas verpasst. So ist auch das Spiel selbst sehr Eindimensional und ist viel mehr das Übereinanderlegen von verschiedenen Ebenen. Diese Tatsache gibt dem Spiel eine Möglichkeit, sich sehr kreativ zu zeigen und wirkt dadurch sehr einzigartig.

In der Küche muss für die Angebetete ein leckerer Kuchen gebacken werden. Mit Folgen.

Altes Material auf Hochglanz poliert

Das Spiel wurde remastered, also auf Hochglanz poliert. Die Levels sind gestochen scharf, die Bewegungen sauber und flüssig. Lediglich den Zwischensequenzen sieht man ihr Alter ein wenig an, aber darüber kann man hinweg sehen. Der Klang ist gut und steht dem Original in nichts nach.

Wesentlich selbstbewusster, zeigt sich Parappa hier auf der Bühne vor vielen Zuschauern.

Fazit

Die PlayStation 4 hat erneut einen tollen Klassiker als Remaster spendiert bekommen. PaRappa the Rapper ist definitiv kein AAA-Titel, aber hat mit seiner niedlichen Story, einem innovativen Auftreten in Sachen Leveldesign und Spielidee einen Platz in unseren Herzen verdient. Der geringe Preis von 14,99 Euro sollte es jedem wert sein, sich das kleine Spiel einmal anzuschauen oder noch einmal in die vergangenen Tage der 90er Jahre eintauchen zu dürfen.
Positiv
  • Gestochen scharfe Grafik in den Levels
  • Spielspaß garantiert
  • Abgefahrene und niedliche Story
Negativ
  • Videos sieht man ihr Alter an
  • Wenig Spielumfang
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