Test – Uncharted 4: A Thief’s End

Emotionen, tolle Charaktere mit toller Geschichte und eine bildhübsche Spielewelt warten auf euch im neusten Uncharted.

Nathan Drake ist ein Abenteurer, wie man ihn sonst nur aus Filmen wie Indiana Jones kennt: Im tiefsten Jungle nach alten Schätzen suchen und dabei das ein oder andere Abenteuer, neben dem großen Abenteuer selbst natürlich, erleben. Für mich sind diese Abenteuer-Filme immer eine gute Unterhaltung und ich mag sie einfach. Kein Wunder also, dass Uncharted da genau in mein Gebiet fällt und ich mich freue, mir das Ganze einmal genauer anzuschauen. Mit Uncharted 4 lässt Naughty Dog unseren Helden Nathan Drake noch einmal auf die Sony-Konsole los und zeigt ohne Gnade, warum Naughty Dog einen solch hohen Rang in der Videospiele-Branche hat.

Tolle Farben und beeindruckende Aussichten gibt es in Uncharted 4: A Thief’s End sehr viele.

Ein Feuerwerk für die Augen

Die bereits im Vorfeld gezeigten Trailer, Screenshots und Vorschauen haben es bereits angedeutet: Uncharted 4: A Thief’s End wird eine Grafikpracht par excellence. Aber was mich dann erwartet hatte, kam dennoch unerwartet. Das Spiel wirkt von der ersten bis zur letzten Sekunde sauber geschliffen wie ein Diamant, dass ich es kaum glauben kann. Die Grafik ist, wie soll ich es beschreiben, einfach unglaublich, und damit übertreibe ich nicht. Ich habe mich mehr als einmal ertappt, dass ich dachte, dass eine Sequenz ein vorgerendertes Video ist: Fehlanzeige, aber sowas von. Hier versteht der Macher seine Arbeit, mehr ist dem nicht hinzuzufügen.

Nathan mit seinem totgeglaubten Bruder Sam. Die Ruhe hält nur kurz an.

Die Familie Drake

In diesem Teil von Uncharted treffen wir auf Nathans Bruder Sam, der totgeglaubt nach vielen Jahren plötzlich wieder auftaucht. Leider wird das glückliche Wiedersehen schon nach kurzer Zeit gestört und man muss feststellen, dass Sam vom Gangsterboss Hector Alcazar erpresst wird. Es bleibt beiden nur eine Lösung für diese Situation – ein großer Piratenschatz, der Sam aus der misslichen Lage retten soll. Mit Hilfe von Sully bestreiten die beiden das Abenteuer.

Kletterpartien gibt es auch dieses Mal genug.

Ein wahres Abenteuer

Wir haben Nathan bereits in vielen Teilen der Welt begleiten dürfen. Auch diesmal zeigt uns Naughty Dog, dass man noch immer Ideen für weitere Kulissen hat. Allein in den ersten Stunden wird man förmlich von der Menge der verschiedenen Locations umgehauen – hier wird einem wirklich etwas geboten. Das Leveldesign ist gewohnt sauber und schön strukturiert. Hier war man sich um keinen Aufwand zu schade, um wirklich alle Details säuberlich und korrekt zu platzieren. Alles wirkt natürlich und wunderschön. Und selbstverständlich gibt es überall kleine Dinge zu entdecken und erforschen. Oftmals findet man kleine Höhlen oder Verstecke, die einem mit einem Schatz zum Einsammeln belohnen. Vor allem die Abschnitte in Madagaskar mitsamt Geländewagen haben mir sehr gut gefallen und haben Lust auf mehr gemacht. Hier kommt sofort das Verlangen nach Urlaub auf und man möchte am liebsten selbst an den verschiedenen Orten stehen und alles anfassen.

Ein toller Ausblick: Das Madagaskar-Setting zeigt einmal mehr, was die PlayStation 4 technisch zu leisten vermag.

Multiplayer

Das Spiel hat einen vollwertigen Online-Multiplayer und bereitet einem schnell ein paar schöne Stunden mit Freunden. Optisch macht der Multiplayer ein paar Abstriche, was der Performance geschuldet ist und hier definitiv Sinn macht. Performance steht im Multiplayer einfach vor der Optik. Verschiedene Areale, Waffen und Modis machen das Gesamtpaket rund und es macht wirklich Spaß, ein paar Stunden im Multiplayer zu verbringen. Die Server liefen alle einwandfrei. Dies dürfte vor allem der umfangreichen Beta vor einigen Wochen zu verdanken sein.

Fazit

Uncharted 4: A Thief’s End ist ein Spiel wie aus dem Bilderbuch. Es wurde an nichts gespart und das merkt man bereits seit der ersten Spielminute. Optisch ein wahres Feuerwerk, die Geschichte packend und sehr gut in Szene gesetzt, zeigt Nathan erneut, was er drauf hat. Die Deutsche Lokalisierung ist auch diese Mal sehr gut und der Humor kommt auch nie zu kurz. Die Uncharted-Reihe hat seinen eigenen Höhepunkt erreicht und es ist an der Zeit, die Serie ruhen zu lassen.

Das Spiel ist ein Pflichtkauf für alle Fans des unterhaltsamen Adventures. Mit einem Preis von 59 Euro (Digital und Retail), bekommt man ein gutes Paket, sogar mit einem umfangreichen Mulitplayer.

Uncharted 4: A Thief’s End erschien am 10. Mai exklusiv für PlayStation 4.

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