Auf der Tokyo Game Show 2019 gab es zahlreiche Titel zum anzocken und einer davon war das kurz vorher angekündigte Resident Evil Project Resistance von Capcom. Dabei handelt es sich zur Zeit noch um einen Arbeitstitel, so dass sich der Name durchaus noch ändern kann.

Hinter dem Titel verbirgt sich allerdings kein klassisches Resident Evil. Hierfür wäre der Veröffentlichungszeitraum nach dem Resident Evil 2 Remake auch ein wenig zu kurz gewesen. So werden wir auf Resident Evil 8 oder Resident Evil 3 Remake noch ein wenig länger warten müssen.

Für den Project Resistance hat sich Capcom auf der Messe viel einfallen lassen, um den Titel richtig in Szene zu setzen. Auf der großen Haupt-Bühne des Herstellers präsentierte man über eine halbe Stunde lang das Spiel und gab zahlreiche Informationen zu dem kommenden Action-Spiel preis. Neugierige konnten den Titel dann in einem speziell dafür angelegten Bereich hinter verschlossenen Türen anspielen. Die Anfrage dafür war allerdings sehr groß und es war nur wenigen vergönnt, hinter diese Türen zu treten. Wir von Gamondo waren aber für Euch dabei.

In Project Resistance treten vier Survivors gegen einen Mastermind an.

Doch was ist Project Resistance denn nun?

Das Spiel lässt uns als Spieler in die Rolle von vier unschuldigen Menschen schlüpfen, die von der Umbrella Corporation verschleppt wurden und nun nach ihrem Erwachen nun überleben müssen. Dabei werden sie allerdings von einem anderen Spieler durch Fallen und Monster gejagt.

Im Grunde handelt es sich also um ein asynchrones Multiplayer-Spiel, wo vier Spieler gegen einen weiteren antreten. Also steht das Spiel ganz im Zeichen von dem erfolgreichen Dead by Daylight. Allerdings sind bei dem Versuch, diese Art von Spiel herauszubringen, schon zahlreiche Entwickler gescheitert – wobei wir vor allem an den ambitionierten Titel Evolve denken.

Gameplay

Die vier Spieler, welche die Survivor spielen, landen mehr oder weniger in einem typischen Resident Evil-Spiel. Als Gruppe müssen sie sich dann den Gefahren stellen, die sie in den unbekannten Räumlichkeiten vorfinden und diese dann auch noch in einer vorgegebenen Zeit verlassen müssen. Hierbei ist dann Teamwork gefragt.

Dazu stehen den vier Spielern unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung, die je nach Figur anders ausfallen. So gibt es einen starken Nahkämpfer, einen Hacker, einen guten Verteidiger und natürlich auch eine Support-Figur, die andere Spieler wieder heilen kann.

Die Survivors müsen dem Mastermind entkommen.

Der weitere Spieler, der die Rolle des Masterminds übernimmt, kann dabei die vier anderen Spieler über Kameras beobachten. Um ihnen das Leben schwerer zu machen, kann er dabei auch Fallen stellen und bösartige Monster auf sie hetzen. Dafür steht dem Mastermind auch auf Kopfdruck stets eine Karte zur Verfügung, so dass er nicht den Überblick verliert.

Aber auch richtig fiese Monster wie den Tyrant beziehungsweise Mister X kann der Mastermind auf die unschuldigen anderen Spieler loslassen und dabei sogar selbst die Kontrolle übernehmen. Allerdings können diese großen Boss-Monster nur für kurze Zeit ins Rennen geschickt werden, so dass sich der Mastermind auf das Platzieren von Fallen oder Verschließen von Türen konzentrieren muss.

Der Mastermind kann Fallen und auch Monster platzieren.

Fazit

Project Resistance ist ein interessantes, neues Konzept, welches Capcom dem taiwanesischem Studio NeoBards Entertainment überlässt. Technisch lief auf der Tokyo Game Show das Spiel sauber und auch optisch kann der Titel mit modernen Spielen mithalten. Ob allerdings das asymmetrische Spielprinzip funktioniert, muss sich erst noch zeigen.

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