Vampyr – gamescom Eindruck & Fazit

Knapp 20 Minuten ging die Vorstellung, die hinter verschlossenen Türen stattfand. Wir zeigen euch nun, was euch in Vampyr erwarten wird.

Nach dystopischer Zukunft und Highschool-Tennie Setting geht es mit Vampyr in das durch die spanische Grippe heimgesuchte London des frühen 20. Jahrhunderts.

In Dontnod’s neuem Titel werdet ihr in die Rolle von Jonathan Reid, einem Arzt und dem Erfinder der Bluttransfusionen, schlüpfen. Dieser erwacht in einem Massengrab und findet sich fortan als Vampir wieder. Nun muss er sich mit dem hippokratischen Eid, den er als Doktor geleistet hat, und dem unstillbaren Durst nach Blut auseinandersetzen.

London 1918. Heimgesucht von der Spanischen Grippe.

Wie in den vorigen Spielen des französischen Entwicklers wird auch in Vampyr die Story der Hauptaspekt des Spiels sein. Durch Dialoge und Erkundung wird man London und seine Bevölkerung kennen lernen und auf eins der multiplen Enden zusteuern. Auch sollen euch viele Twists, Mysterien und überraschende Offenbarungen erwarten.

Dabei soll jede kleinste Entscheidung große Konsequenzen haben. Tötet ihr Menschen und trinkt deren Blut, um dadurch stärker zu werden und aufzuleveln, soll dies ’negative‘ Folgen haben. Wie Stéphane Beauverger, narrative director für Vampyr, uns schon im Voraus mitteilte, soll das Spiel passend zum Setting kein einziges Happy End besitzen. Es wird sich also an Life is Strange orientiert, das mit zwei eher traurigen Enden aufwartete.

Dontnods Ziel ist es, dass ihr als Spieler das komplette Spiel beenden könnt, ohne auch nur einen einzigen Menschen zu töten. Jeder Zivilist wird daher eine Art Hintergrundgeschichte besitzen und einen Namen haben. Dies soll euch direkt zeigen, dass keiner der Charaktere austauschbar ist und jeder Mord Konsequenzen haben wird. So wurde uns beispielsweise gezeigt, wie nach einem Angriff auf einen Zivilisten Tage später ein Artikel darüber in der Zeitung erscheint und der Mord thematisiert wird. Gleichermaßen soll der Titel aber deutlich einfacher werden, wenn ihr der Versuchung hingebt und das kostbare Blut der Menschen zu euch nehmt. Nur dann könnt ihr gewissen Fähigkeiten freischalten, die im Kampf hilfreich sind und euch das Spiel vereinfachen.

Das Töten von Menschen soll euch helfen neue Fähigkeiten zu erlernen.

Das gezeigte Pre-Alpha Gameplay sah schon recht gut aus, auch wenn der Titel graphisch leicht verwaschen ausschaut und die Lippensynchronisation bisher noch nicht wirklich gut wirkt.

Das Kampfsystem orientiert sich am klassischen Action RPG, große Innovation sollte man daher nicht erwarten. Der Fokus liegt wieder auf einer gut erzählten Geschichte mit reichlich Irrungen und Wirrungen.

2017 soll das 3rd Person Action RPG für Xbox One, PlayStation 4 und den PC veröffentlicht werden.

In Kürze wird zusätzlich unser Interview mit Art Director Grégory Szucs folgen.

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