Das ukrainische Studio Frogwares hat mit über sieben Millionen verkauften Exemplaren der Sherlock Holmes Titel Crimes and Punishment und The Devil’s Daughter bereits zwei erfolgreiche Titel veröffentlicht. Mit The Sinking City erscheint nun ein weiteres Adventure, welches zudem Rollenspiel-Elemente bieten wird. Die Schlagwörter des Spiels lauten Open World, Investigation, Lovecraft. Zwar konnten wir in unserer kleinen Anspielsession die offene Welt nur teilweise kennen lernen, der Wahnsinn und Horror von Lovecraft war aber während unser kleinen Ermittlung direkt zu spüren. Wer sich übrigens für Spiele im oder um das Lovecraft Universum interessiert, sollte sich unseren Beitrag zu Stygian anschauen.

Im, laut Entwickler ambitioniertesten und größten Projekt bisher, steurt ihr Protagonist Charles Winfield Reed durch die amerikanische Stadt Oakmont, Massachusetts, der 1920er Jahre. Eine übernatürliche Flut hat die Stadt größtenteils zerstört und Monster aus den Tiefen von H. P. Lovecrafts Universum erweckt. Der von PTSD und Kriegswunden geplagte Detektiv muss sich dort mit dem okkulten und übernatürlichen in der Stadt auseinandersetzen und Aufgaben für die Bewohner übernehmen. Die Haupthandlung wurde aus den ca. 30 Minuten, die wir mit der frühen Version verbracht haben, nicht klar.
Zu Beginn steuerten wir Charles in Richtung Bibliothek, wo uns Bibliothekarin Joy, eine Frau mit zugenähten Lippen, uns unfreiwillig die Aufgabe erteilte, in ihren Haus nach dem Rechten zu sehen. Auf dem Weg zum Haus konnten wir uns vom Umgebungsdesign bereits ein gutes Bild machen. Düster und dreckig. Aufgrund der Flut sind große Teile der Stadt zu Fuß nicht begehbar, was uns dazu veranlasste, ein kleines Motorboot zu nutzen. Am Haus angekommen, konnten wir die Innenräume untersuchen. Im Schlafzimmer fanden wir mehrere Hinweise, die uns schließlich halfen, mit einer Art Fokusmodus die Geschehnisse zu rekonstruieren. Durch seinen fragilen Geisteszustand kann Protagonist Charles Ereignisse der Vergangenheit wahrnehmen. Diese Schnipsel mussten wir dann per Knopfdruck in der korrekten Reihenfolge anorden. Es stellte sich heraus, dass Granny Weaver, eine urbane Legende des Spiels, hinter den grausigen Taten im Haus steckt.
Im Keller des Hauses durften wir sofort auch noch einen Blick auf das Kampfsystem des RPG-Adventures werfen. In der klassischen Third-Person-Sicht mussten wir mit Pistole und Schrotflinte mehrere seltsam anmutende Kreaturen bezwingen. Nachdem dies geschaft war, ging es per Schnellreise zurück zur Bibliothek und Joy, die uns allerdings keine weiteren Auskünfte geben wollte. Kein Problem, denn so konnten wir direkt ein weiteres Feature des Titels testen. In Bibliotheken oder Polizeistationen ist es möglich, alte Artikel zu suchen und Schlagwörter zu benutzen, um weitere Informationen über die jeweilige Quest zu bekommen. Nachdem wir über dieses Feature also unsere wichtigen Informationen hatten, hätten wir eigentlich auf die Suche nach Granny Weaver gehen können. Leider endete zu diesem Zeitpunkt aber der frühe Alpha Build des Spiels.
Im abschließenden Gespräch mit einem der Entwickler des Titels konnten wir erfahren, dass man mit The Sinking City eine andere Erfahrung im Vergleich zu den Sherlock Holmes Spielen bieten möchte. Rund 30 Stunden Spielzeit soll der Titel im Endeffekt bieten und neben zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen auch schwierige, moralische Entscheidungen sowie unterschiedliche Enden beinhalten. Der Kampf wird eher spärlich gesäht sein, auch Munition soll nur wenig zur Verfügung stehen. Bis man den Titel allerdings in den Händen halten kann, wird noch einige Zeit vergehen. The Sinking City erscheint 21. März 2019 für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

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