Letzten Monat berichteten wir über die Vorwürfe gegen das französische Entwicklerstudio Quantic Dream (Beyond: Two Souls, Detroit: Become Human) die unterstellen, das die interne Kultur in der Firma toxisch sei, mit Vorwürfen von Beleidigungen gegenüber Mitarbeitern, harte Arbeitsbedingungen und unangemessenem Verhaltens des Managements.

Nachdem sich bereits David Cage und Firmen-Chef Guillaume de Fondaumière dazu äußerten, ist nun ein offizielles Statement von Quantic Dream via Twitter erschienen.

Erneut werden hier alle Vorwürfe kategorisch abgelehnt, und es ist von fragwürdigen Quellen und einer „Schmutzkampange“ gegen die Firma die Rede. Es würde gehofft, das diese eingestellt werden zum Schutze von QDs Mitarbeitern.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass zwei Anklagen von Ex-Mitarbeitern, die 2017 an das französische Arbeitsgericht klingen, an 19.Januar 2018 abgewiesen worden sind. Eine dritte Klage sei „umstritten“.

Letztlich ist davon die Rede, das Quantic Dream selbst gerichtliche Schritte zum Schutze ihrer Reputation eingeleitet wurden. Man vertraue hier der Justiz und hofft, dass diese Fälle in einer ruhigen und friedlichen Atmosphäre geklärt werden können.

1 KOMMENTAR

  1. Gut für Quantic Dream, hier ein offizielles Statement auszugeben, das weniger hitzig und problematisch ist als das was man zuvor von Einzelpersonen hörte (die ganze „Ich bin Kumpels mit Schwarzen und Lesben“ Sache, etc.) und es ist interessant zu erfahren, dass zwei der laufenden Gerichtsverfahren eingestellt wurden.

    Wegen solchen Fakten ist es gut beide Seiten eines Streits zu hören, aber dennoch (und wie zuvor gesagt könnte ich da voreingenommen sein) bleibe ich wegen ein paar Punkten skeptisch.
    Der Vorwurf schlechter Arbeitsbedingungen ausserhalb von rechtlichen Vorgaben bleibt mit dem Statement genauso offen wie die verdächtigen Personalbewegungen und die unschönen Bilder, die auch ins Internet geleaked sind (und die ich nicht verlinkt habe weil ja, nicht so cool…wenn man die existenz davon anzweifelt kann man sie jedoch sicher im Netz noch finden).

    Ich vermute die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen.

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