Test – Patapon Remastered

Die Patapons sind wieder da! Diesmal wuseln sie auf der PlayStation 4.

Wie kombiniert man ein Rhythmusspiel mit Echtzeit-Taktik? Das klingt im Grunde ein bisschen verrückt, und das ist es wohl auch, aber bei Patapon gelingt den Entwicklern genau so ein Rundum-Spaß-Paket.

Schon auf der PlayStation Portable durften wir diese kleine Perle genießen, und jetzt wird der Klassiker noch einmal für die PlayStation 4 neu aufgelegt. Erst vor kurzem gelang der Sprung vom Handheld auf die PlayStation 4 der Klassiker LocoRoco, welches uns im Test begeistern konnte.

Worum geht es denn eigentlich in Patapon? Die Patapons sind kleine Wesen, die quasi nur aus einem großem Auge mit Armen und Beinen bestehen. Sie brauchen Hilfe bei dem Kampf gegen andere Stämme und gigantische Wesen. Sie glauben an einen allmächtigen Gott, der sie zum Sieg führen wird. Da sind dann nun wir, die Spieler, gefragt!

Die putzigen Patapons schickt man mit gekonnten Tastenschlägen in die Schlacht.

Um die putzigen, kleinen Kerlen zu unterstützen, greifen wir nicht selber ins Geschehen ein, sondern geben Befehle. Damit die Patapons sich bewegen oder Aktionen durchführen, müssen wir im Rhythmus bestimmte Trommeln spielen. Also wählen wir nicht wie in anderen Taktik-Spielen Befehle aus einem Menü aus, sondern drücken rhythmisch vier Tasten.
Jede Taste repräsentiert eine Trommel. Die Kreis-Taste erzeugt ein „Pon“-Geräusch, während Viereck „Pata“, Dreieck „Chaka“ und X „Don“ von sich geben. Das sorgt für einen putzigen Geräusche-Rhythmus, der die Patapons befehligt.

Unterschiedliche Folgen ergeben unterschiedliche Befehle. So lassen wir mit „Pata-Pata-Pata-Pon“ die kleinen Kerlchen laufen und mit „Pon-Pon-Pata-Pon“ blasen wir zum Angriff. Damit schlagen wir schließlich kleine und große Gegner. Doch ein wenig Rhythmusgefühl muss man dabei schon mitbringen, sonst ist das Spiel recht schnell vorbei. Aber das Spiel bleibt im Schwierigkeitsgrad immer fair und garantiert uns einen putzigen, kleinen Spaß für Zwischendurch.

Auch vor großen Gegnern haben die putzigen Figuren keine Angst.

Optisch ist Patapon sehr stylisch und steht der Version auf der PlayStation Portable in nichts nach. Allerdings hat sich auch nicht viel verändert, es ist grafisch das gleiche Spiel, welches aber auf dem großen Fernseher doch ein wenig besser zur Geltung kommt.

Den Video-Sequenzen sieht man jedoch die Herkunft von der PlayStation Portable an, da sie sehr niedrig aufgelöst sind. Allerdings ist dafür der Rest des Spieles in hochauflösender Top-Form und begeistert in erster Linie durch seinen knuffigen Stil.

Spielerisch hat sich auch nicht viel verändert, aber das Spiel war an sich auch schon perfekt, so wie es damals auf Sonys Handheld erschienen ist. Alles läuft sauber und flüssig. Das Trommeln der Tasten ist präzise und man bemerkt keine technischen Mängel.

Fazit

Wer Patapon bisher noch nicht gespielt hat, sollte zugreifen. Der knuffige Mix aus Rhythmus- und Taktikspiel kann sich sehen lassen. Es ist allerdings mehr ein Spiel für die kleine Pause zwischen einem Call of Duty und einem Final Fantasy. Nach einiger Zeit des Trommelns fehlt einem doch ein bißchen die Abwechslung. Und wenn man es zu oft spielt, hört man auch noch Stunden später immer noch "Pata-Pata-Pata-Pon"...
Positiv
  • Gelungener Mix aus Rhythmus- und Taktikspiel
  • Putzige Grafik
  • Knuffige Geräusche und Musik
Negativ
  • Wenig Abwechslung
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