E3 2019 – PC Engine CoreGrafx mini / Turbografx-16 mini angekündigt

Mehr Retro, Mehr Mini, diesmal von Konami

Der nichtenden-wollende-„Klassik“Mini-KonsolenTrend geht weiter.

Nachdem zuletzt Capcom und Sega auf den Retro-Trend aufgesprungen sind, folgt nun Konami mit einer Mini-Neuauflage der PC Engine Konsole, auch bekannt als Turbografx-16.

Die Namensgebung und der Look sind tatsächlich recht unterschiedlich. Während das Gerät in Japan PC Engine mini genannt wird, wird es in den USA als Turbografx-16 mini verkauft werden, während hierzulande die Konsole als PC Engine CoreGrafx mini auf den Markt kommt.

Die original PC Engine Konsole erschien 1987 in Japan und 1989 im Rest der Welt und wurde von NEC in Partnerschaft mit Hudson Soft entwickelt. Theoretisch gesehen war dies die erste „16bit“ Konsole, auch wenn im Gegensatz zu Nintendos Super NES oder dem Sega Mega Drive die CPU eine 8-bit Architektur hatte. Daher ist die Konsole nicht ganz so leistungsstark wie die oben genannten, war in den frühen 80ern jedoch allen anderen Konsolen voraus.
Während die PC Engine in Japan recht beliebt war, verkaufte sich das Gerät als Turbografx-16 in den USA sehr schleppend, während es in Europa nur für kurze Zeit auf dem französischen und spanischen Markt erhältlich war. Doch durch den Erfolg im Ursprungsland erschienen bis 1994 diverse Varianten der Konsole, insbesondere einige mit CD-ROM Erweiterung wie die PC Engine Duo, womit NEC wiedermals der Konkurrenz wie Segas Mega-CD um einige Jahre voraus war (ursprünglich erschienen die Spiele auf sogenannten HU-Card Steckkarten).

Über die Neuauflage PC Engine CoreGrafx mini ist bisher nur wenig bekannt.
Wie bei den meisten anderen „Minis“ wird die Konsole via HDMI mit modernen Fernsehern verbunden und präsentiert sich als geschrumpfte Variante der jeweiligen Original-Hardware mit einem Controller in voller Größe. Zwei Controller können an die Konsole angeschlossen werden, und mit einem separat erhältlichen MultiTap können auch bis zu 5 Personen gleichzeitig spielen. Weiterhin gibt es, wie meist üblich, eine Auswahl zwischen diversen Bildformaten und einem Scanline Filter sowie eine „Quicksave“ Funktion mit der Spiele jederzeit gespeichert und später fortgesetzt werden können.

Von den enthaltenen Spielen wurden bisher nur einige wenige bestätigt. Diese sind:

  • R-Type
  • New Adventure Island
  • Ninja Spirit
  • Ys Book I & II
  • Dungeon Explorer
  • Alien Crush

Die japanische Variante wird andere Spiele enthalten, unter anderem Bonk’s Adventure, Dracula-X und Super Star Soldier.

Wann die PC Engine CoreGrafx mini erscheint und wieviel sie kosten wird ist bislang nicht bekannt

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Kommentare
Marco Mühlen 13. Juni 2019 um 6:35 Uhr

Durchaus interessant.
Immerhin kam die „Konsole“ ja wirklich quasi nie nach Deutschland.

Jan Markus Mäuer 12. Juni 2019 um 12:29 Uhr

Wenns Konami nicht versemmelt, vielleicht eine der interessanteren Mini Retro Konsolen, angesichts dessen das die PC Engine in Deutschland und anderen Ländern nie so richtig existierte.

Die Konsole hat definitiv das beste Bomberman Spiel (Bomberman ’94)

Schlagwörter:E3 , e3 2019 , konami , mini classic , retro